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UETZING

Uetzung: Wallfahrt zu Ehren der Muttergottes

Der Kirchenschweizer Daniel Reitz und Pater Johannes begleitete die Uetzinger Pilgergruppe beim Auszug in Vierzehnheiligen. Foto: Gerd Klemenz

Am späten Sonntagnachmittag kehrten die Uetzinger Wallfahrer, die sich am Samstagfrüh vergangener Woche anlässlich des Hochfestes „Maria Geburt“ auf den Weg nach Marienweiher und Vierzehnheiligen gemacht hatten, wieder in ihre Heimatpfarrei zurück. Eine Abordnung der Uetzinger Blaskapelle und der „Nussolinos“ umrahmten die Gesänge auf dem Pilgerweg.

Das Wallfahrtsbild wurde von Christian Weidner getragen. Die Fahnenträger waren Johannes Dinkel und Georg Weiß, Jürgen Reinhardt trug den Lautsprecher. Als Vorbeter waren Susanne Hellmuth und Roswitha Klemenz im Einsatz. Das die Wallfahrt unfallfrei über die Bühne ging, war ein Verdienst der „Verkehrsregler“, denn die Sicherheit ist ein ganz wichtiger Aspekt.

Mit Warnwesten und Funksprechgeräten

Dazu der Wallfahrtsfüher Gerd Klemenz: „Wir haben ein Absicherungsauto und Leute mit Funksprechgeräten, die vorne und hinten mitlaufen und den Verkehr immer entsprechend einseitig durchlassen. Auch an den Seiten stehen unsere Leute mit Warnwesten, falls ein Auto aus einer Seitenstraße rausfährt.“ Bislang verliefen die Wallfahrten immer unfallfrei, schließlich sind die Wallfahrer ja auch mit dem „Herrn“ unterwegs. Gerd Klemenz: „Was die Sicherheit anbelangt, bekomme ich die beste Unterstützung von Uetzinger Ortswehr mit ihrem Kommandanten Thomas Schwarz“.

Nach dem Pilgersegen von Pfarrer Hans Hübner am Samstagfrüh und dem Lied „Wir ziehen zur Mutter der Gnaden“ zogen die Pilger zu Fuß über Vierzehnheilgen zum Bahnhof nach Lichtenfels. Von dort fuhren sie nach Ludwigschorgast, ehe sie die Reststrecke zu Fuß zurückgelegten.

In der päpstlichen Wallfahrtsbasilika in Marienweiher begrüßte der neue Wallfahrtsseelsorger Pater Aurelian gegen Mittag die Pilgergruppe. Nach einer Stärkung wurde von den Gläubigen der Kreuzweg um der Basilika gebetet. An der Lourdesgrotte wurde das Lied „Ave Maria von Lourdes“ gesungen. Den Abendlichen Festgottesdienst und gleichzeitig das Wallfahrtsamt zelebrierte in Konzelebration der Hofer Dekan Holger Fiedler.

In seiner Predigt ging der Geistliche auf das Gebet zur Mutter Gottes Maria, dem „Gegrüßet seist Du Maria“ ein. Aufgrund des unbeständigen Wetters nach dem Festgottesdienst fand in diesem Jahr die Lichterprozession durch den Gnadenort nicht statt. Am Sonntagvormittag verließen die Uetzinger Pilger wieder den Wallfahrtsort Marienweiher.

Ein kurzes „Gastspiel“ in Vierzehnheiligen

Höhepunkt war ein kurzes „Gastspiel“ in der Basilika Vierzehnheiligen. Hier wurden die Wallfahrer von Pater Johannes freundlich begrüßt. Wolfgang Herold, Wallfahrtsführer nach Gößweinstein, dankte dem Wallfahrtsführer für die gute Organisation und Leitung der Wallfahrt. Am Leutnersbrunnen wurden die Pilger schließlich von ihren Angehörigen mit Blumen empfangen.

Pfarrer i.R. Hans Hübner ließ es sich nicht nehmen, die Gläubigen am Ortseingang zu empfangen und ins Gotteshaus zu geleiten. Nach dem Eucharistischen Segen und dem Lied „Segne Du Maria“ endete die Wallfahrt.

Von Gerd Klemenz

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