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KUTZENBERG

Bezirkstag befürwortet Klinikneubau in Kutzenberg

Der Bezirkstag von Oberfranken befürwortet den Neubau und trägt den Eigenanteil. Die Grafik zeigt die Neubauplanungen des Büros Beeg & Lemke aus München. Foto: Grafik: Beeg & Lemke Architekten

Zwei Wochen sind seit der Entscheidung des Ministerrates vergangenen, den Neubau des Bezirksklinikums Obermain in das Krankenhausbauprogramm aufzunehmen. Der Bezirkstag hat nun ebenfalls grünes Licht gegeben. Einig waren sich die Gremiumsmitglieder, dass der Eigenanteil hälftig von der Gebo und dem Bezirk getragen werden soll.

„Am Mittwoch hat sich der Bezirkstag von Oberfranken eingehend mit der Baumaßnahme beschäftigt, das Projekt befürwortet und die hälftige Aufteilung des nach Abzug der zu erwartenden Fördermittel voraussichtlich verbleibenden Eigenanteils zwischen den Gesundheitseinrichtungen des Bezirks Oberfranken (Gebo) und dem Bezirk Oberfranken beschlossen“, heißt es in der Pressemitteilung des Bezirks. Dieser liegt bei insgesamt bis zu 26,7 Millionen Euro.

Bezirk ist dankbar für die hohe Förderung

„Wir sind sehr dankbar für die hohe Förderung durch den Freistaat Bayern. Damit können wir nun mit Hochdruck an unserem bedeutenden Klinikneubau in Kutzenberg weiterplanen“, dankte Bezirkstagspräsident Henry Schramm der bayerischen Staatsregierung für die Einplanung der ersten 59 Millionen Euro im bayerischen Krankenhausbauprogramm.

Durch die Bereitstellung dieser Mittel können nun die Detailplanungen in Angriff genommen werden. Mit der Ausarbeitung der Planung, die im ersten Bauabschnitt zwei Baukörper für die psychiatrische Klinik umfassen, wurde der Münchner Architekt Udo Lemke betraut, wie Schramm in der Bezirkstagssitzung am Mittwoch zusammenfasste.

Weitere Gespräche mit Gesundheitsministerium

Der Eigenanteil des Bezirks Oberfranken und der Gebo liegt nach aktuellen Kostenschätzungen bei rund 26,7 Millionen Euro. Dieser soll nach den Beschlüssen des Bezirkstags durch entsprechend nachgewiesene förderfähige Kosten gegenüber der Regierung von Oberfranken noch reduziert werden. Zudem sollen nochmals Gespräche mit dem Gesundheitsministerium in München geführt werden, mit dem Ziel die Förderquote nochmals zu erhöhen.

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