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KÜMMERSREUTH

Eine prächtige Parade zieht durch Kümmersreuth

Eine prächtige Parade zieht durch Kümmersreuth
Beim Einzug werden die Fahnen kräftig geschwenkt. Foto: Gerd Klemenz

Mit einem farbenprächtigen Festzug hat am Sonntag die Freiwillige Feuerwehr Kümmersreuth ihr 125-jähriges Bestehen gefeiert. Knapp 50 Vereine aus der Umgebung feierten mit.

Eine prächtige Parade zieht durch Kümmersreuth
Der Gartenbauverein aus Stublang.

Bereits frühmorgens zogen die „Ansbachtaler Musikanten“ mit der Jubelwehr vom Festgelände zum Feuerwehrgerätehaus, um Schirmherr Jürgen Kohmann mit seinen Stadträten sowie die Delegation des Patenvereins von der Feuerwehr Schwabthal abzuholen. Auf dem Rückweg wurde an der Maria Rosenkranzkönigin-Kirche den verstorbenen Mitgliedern der Jubelwehr gedacht. Kommandant Christian

Eine prächtige Parade zieht durch Kümmersreuth
Der Jubelverein, die Feuerwehr Kümmersreuth, mit Schirmherr Jürgen Kohmann.

Betz legte einen Kranz nieder.

Pfarrer Michael Morawitz segnet die Fahnenbänder

Im Festzelt zelebrierte Pfarrer Michael Morawitz aus Scheßlitz den Festgottesdienst, in dem die Fahnenbänder gesegnet und an die Feuerwehrfahnen des Patenvereins Schwabthal und der Jubelwehr angebracht wurden.

„Ich glaub, in Wattendorf is heut kanner mehr dahaam.“
Ein älterer Betrachter des Festzugs

Rechtzeitig mit dem letzten Kanonenschlag verzogen sich am Nachmittag die Regentropfen und dem Festzug durch den herausgeputzen Juraort stand nichts mehr im Wege, bei dem Feuerwehren, Ehrendamen, Ehrengästen, Obst- und Gartenbauvereine, Soldatenkameradschaften, der örtliche Sportverein, der heimische Schützenverein und die Landfrauen teilnahmen. Für den richtigen Takt beim Festzug sorgen die Musikkapelle Wattendorf, die Blaskapelle Uetzing und die „Ansbachtaler“. Gäste am Straßenrand klatschten.

Zu „Gruß aus Würzburg“ schwingen die Fahnen

Eine prächtige Parade zieht durch Kümmersreuth
Pfarrer Michael Morawitz segnet die Fahnenbänder. Foto: Gerd Klemenz

„Ich glaub, in Wattendorf is heut kanner mehr dahaam“, meinte ein älterer Mann. Diese Aussage kam auch nicht von ungefähr, den der Nachbarort beteiligte sich mit der Feuerwehr, der Musikkapelle, den Landfrauen und dem Kiegerverein am Umzug.

Ein ergreifendes Ereignis war zum krönenden Abschluss der Einzug der Feuerwehrfahnen ins Zelt. Zum Musikstück „Gruß an Würzburg“ schwangen die Fahnenträger die kostbaren Stücke gekonnt durch die Lüfte. Natürlich angefeuert von den Kameraden.

In seinen Grußwort überbrachte Schirmherr Jürgen Kohmann die Glückwünsche der Adam-Riese-Stadt und dante allen, die sich ehrenamtlich engagieren. Kreisbrandrat Timm Vogler lobte das tägliche Engagement der Feuerwehren. Sie leisteten nicht nur in Brandfällen, sondern auch in vielen anderen Notlagen rund um die Uhr schnelle Hilfe.

Eine prächtige Parade zieht durch Kümmersreuth
Die Uetzinger Blaskapelle sorgt für den richtigen Takt beim Festzug. Foto: Gerd Klemenz

Grußworte sprachen auch der stellvertretende Landrat Helmut Fischer, Europaabgeordnete Monika Hohlmeier sowie der Vorsitzende des Patenvereins aus Schwabthal, Norbert Schorn, und Ehrenvorsitzender Richard Krappmann. Mit der Bayern- und der Deutschlandhymne endete der offizielle Teil und die Musikkapelle Wattendorf unter der Leitung von Christian Eberlein spielte auf.

Eine prächtige Parade zieht durch Kümmersreuth
Der Patenverein: die Feuerwehr Schwabthal. Foto: Gerd Klemenz
Eine prächtige Parade zieht durch Kümmersreuth
Dabei sind auch zählreiche Kinder. Foto: Gerd Klemenz
Eine prächtige Parade zieht durch Kümmersreuth
Die Fußballer des Schwabthaler Sportvereins mit einer Laolawelle während des Umzugs. Foto: Gerd Klemenz
Eine prächtige Parade zieht durch Kümmersreuth
Ein farbenprächtiger Festzug schlängelt sich durch Kümmersreuth. Foto: Gerd Klemenz
Eine prächtige Parade zieht durch Kümmersreuth
Sie sind die Kleinsten beim Festzug: die „Rothmannsthaler Wasserdrachen“.

klem

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