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BAD STAFFELSTEIN

„Bären-Areal“: Investor für Hotel oder Gasthof gesucht

Genau gegenüber des Rathauses erstreckt sich das weitläufige Areal des ehemaligen Gasthofs „zum Bären“. Foto: Sascha Ott

Im vorderen Bereich der früheren Gastwirtschaft „zum Bären“ in der Lichtenfelser Straße, direkt gegenüber des Rathauses und im Herzen der Altstadt, soll nach Willen des Stadtrats mittelfristig wieder ein Gasthof oder gar ein Hotel eröffnen. Beraten wurde über dieses Ansinnen schon des öfteren, am Dienstagabend gab es diesbezüglich einen Beschluss. Über ein Internetportal sollen nun vornehmlich Investoren gesucht werden.

Das „Bären-Areal“ ist seit einigen Jahren im Besitz der Stadt. Und die möchte sich bei der künftigen Neunutzung zwar nicht das Heft aus der Hand nehmen lassen, wohl aber Geldgebern in spe ein Mitspracherecht einräumen. Doch das weitläufige Gelände bietet noch weit mehr Möglichkeiten. „Derzeit beauftragen wir einen Stadtplaner mit der Umsetzung eines Realisierungswettbewerbs“, erklärte Bürgermeister Jürgen Kohmann. Mitarbeiter eines Vermessungsbüros würden Areal und Gebäude kartieren. „Außerdem haben wir ein denkmalpflegerisches Gutachten in Auftrag gegeben.“ Der Wunsch der Stadt: „Wir würden gerne bereits mit einem Partner in den Realisierungswettbewerb gehen, so dass dieser seine Vorstellungen äußern kann“, betonte Kohmann. Parallel lote die Stadtverwaltung die Fördermöglichkeiten aus, „um die Realisierung dann zeitnah umzusetzen.“

Auf Drängen von Winfried Ernst wurde der Beschluss, die Stadt wolle im Interessensbekundungsverfahren sowohl Investoren als auch mögliche Betreiber ansprechen, etwas verändert. Vorrangig begibt sich die Stadt Bad Staffelstein nun auf Investorensuche – und nur für den Fall, dass sich kein Geldgeber findet, soll ein möglicher Betreiber seine Vorstellungen einfließen lassen können. „Trotzdem ist es wichtig, dass wir auf zwei Schienen fahren“, betonte Quartiersmanager Michael Böhm. „Wir bekommen einen Investor leichter an die Angel, wenn wir auch gleich einen Betreiber mitbringen können.“ Im Idealfall, da waren sich die Räte einig, seien Investor und Betreiber sowieso eins. Der Beschluss fiel einstimmig. (mdr)

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