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UETZING

Friedhof Uetzing: Gräber durch Dohlen verschandelt

Die Bildstockanlage zwischen Oberlangheim und Uetzing beim Wanderparkplatz. Die Elemente stellen die vierzehn Nothelfer und die Mutter Gottes dar. Die Einweihungsfeier hierfür findet am 28. Juni um 18.30 Uhr statt. Foto: Gerd Klemenz

Bei der Pfarrversammlung der katholischen Pfarrgemeinde Sankt Johannes der Täufer gingen Pfarrgemeinderatsvorsitzende Andrea Kerner und Stadtpfarrer Georg Birkel auf die Veränderungen im Seelsorgebereich ein.

So werde von den derzeit 94 Seelsorgebereichen der Diözese Bamberg bis 2022 nur noch 35 übrig bleiben. Zu einem Seelsorgebereich auf dem Land sollen mindestens 12 500 Katholiken gehören und von mindestens fünf pastoralen Mitarbeitern betreut werden. Vor diesem Hintergrund wird der Seelsorgebereich Banzer Stift-Bad Staffelstein-Lautergrund, zudem seit 2006 die Pfarrei Sankt Johannes der Täufer gehört, mit dem Pfarreienverbund Ebensfeld zusammengefasst.

Planungsstand der Jubelkommunion

Der Name des neuen Seelsorgebereichs wird „Seelsorgebereich Gottesgarten“ sein, mit Bad Staffelstein als Verwaltungssitz. Gudrun Gehringer vom Pfarrgemeinderat informierte über den Planungsstand der Jubelkommunion, die am 19. Mai in Uetzing stattfindet. Das Herausfinden der Jubelkomminikanten mit den dazugehörigen Adressen ist aufgrund des Datenschutzes eine aufwändige Arbeit, so Gehringer. Kerstin Weis berichtete von den Aktivitäten der 14 Ministranten in der Pfarrkirche. Hierbei ging sie auf die 72-Stunden-Aktion der „UFOS“ vom 23. bis 26. Mai sowie auf den Ministrantentag am 6. Juli ein.

Wallfahrt nach Marienweiher

Roswitha Klemenz informierte über die Veranstaltungen im Rahmen der Erwachsenbildung, sowie über den Seniorenfasching und das Fastenessen in der Pfarrei. Von den zahlreichen geselligen Angeboten in der Seniorenarbeit berichtete Anita Wudy. Wallfahrtsführer Wolfgang Herold ging kurz auf die Gößweinsteiner Wallfahrt ein. Am viertägigen Gebetsgang nahmen 96 Pilger teil. Von der Wallfahrt an Maria Geburt im September nach Marienweiher berichtete Roswitha Klemenz. 2019 findet die Marienweiher Wallfahrt vom 7. bis 8. September statt. Weiterhin ging Klemenz auf die Bittgänge nach Serkendorf und Frauendorf ein. Die alljährigen Wallfahrten führten zum Staffelberg und nach Vierzehnheiligen. Der Uetzinger Kirchenpfleger Josef Weis ging zunächst auf die Kollekten in der Pfarrei im vergangenen Jahr ein. Die Mülltrennung im Friedhof bereitet dem Kirchenpfleger immer wieder Sorgen, denn Plastik- und Papierabfälle gehören nicht in die „Biologische“ Abfallgrube. Weiter informierte er über die aktuelle Situation im Kinderhaus Sankt Johannes der Täufer.

Bildstöcke werden geweiht

Der Stublanger Kirchenpfleger Wolfgang Herold berichtete von die Filialkirche Sankt Nikolaus und Sankt Gumbertus. Der Motorradgottesdienst auf dem Wanderparkplatz vor Stublang wurde wieder sehr gut angenommen. Kirchenpfleger Andreas Kerner aus Oberlangheim wies auf die Bildstockanlage zwischen Oberlangheim und Uetzing beim Wanderparkplatz hin.

Die Elemente stellen die 14 Nothelfer und die Mutter Gottes dar. Die Einweihungsfeier hierfür ist am 28. Juni, erklärte Kerner. Zum Schluss wies Kerner auf anstehende Renovierungsarbeiten im Oberlangheimer Schwesternhaus und Pfarrhaus hin. Von der Serkendorfer Marienkapelle berichtete die Mesnerin Kerstin Weis. Sehr gut angenommen wird der Schlemmerabend in Serkendorf.

Kirchweih in den „oberen Dörfern“

Am 14. Juli findet die Kirchweih in den „oberen Dörfern“ mit einem Gottesdienst in der Marienkapelle statt. PGR-Vorsitzende Andrea Kerner ging in ihrem Jahresbericht auf die Nachprimiz mit Neupriester Tobias Fehn, dem Abschied von Susanne Lindner und Josef Ellner im Lautegrund sowie auf das „stürmische“ Pfarr- und Erntedankfest ein. Um die Pfarrgemeinde mehr in das Kirchengeschehen einzubinden, bat Andrea Kerner, dass sich Person für den Lektorendienst, als Kommunionhelfer sowie als Wortgottesdienstleiter ausbilden lassen. Mit Gemeindereferenten Matthias Beck ist ein „Familiendinner“ vorgesehen. Stadtpfarrer Georg Birkel dankte den Uetzinger Ortsvereinen für die Unterstützung bei den kirchlichen Ereignissen. Rege Diskussion kam bei Punkt Wünsche und Anregungen über den Zustand der Grabstätten im Uetzinger Friedhof auf. Vermehrt werden hier die Gräber durch Dohlen verschandelt. Hans Schauer wünschte sich mehr alte Kirchenlieder in den Gottesdiensten zu singen.

Von Gerd Klemenz

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