aktualisiert:

PFERDSFELD

Großeinsatz: Scheunenbrand: 30 000 Euro Schaden

Die Feldscheune war von den Einsatzkräften nicht mehr zu retten. Foto: Markus Drossel

Der Brand einer Scheune bei Pferdsfeld am Mittwoch gegen 16.47 Uhr forderte einen Schaden von rund 30 000 Euro. Insgesamt 150 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus dem Landkreisen Lichtenfels und Bamberg bekämpften die Flammen. Gegen 17 Uhr war das Feuer weitgehend eingedämmt, wie Kreisbrandrat Timm Vogler als Einsatzleiter mitteilte.

Mit der Drehleiter und Strahlrohren hatten die Feuerwehrleute das Gebäude bald gesichert. Allerdings war mühsame Kleinarbeit mit der Feuerlanze und ständiges Nachlöschen erforderlich, weil aus den Strohballen immer wieder Flammen loderten. Schließlich zog das Technische Hilfswerk die qualmenden Strohballen mit Radladern auseinander, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern. Die Scheune mit 100 Quadratmeter Grundfläche, die fast ganz mit Stroh gefüllt war, war nicht mehr zu retten. Verletzt wurde niemand, das vorsorglich alarmierte Rote Kreuz musste nicht eingreifen.

Polizeistreifen, die zu einem Einsatz in Prächting unterwegs waren, bemerkten den Brand in der Scheune auf freiem Feld zwischen Pferdsfeld und Ebensfeld. Besonders gefordert waren die Wehrleute, weil zuvor bereits ein Autobrand auf der Autobahn A 73 um 16.03 Uhr gelöscht werden musste. Erschwert wurden die Löscharbeiten auch durch die schwierige Wasserversorgung, die lange Schlauchleitungen erforderlich machte.

Autobrand kurz zuvor auf A 73

Für den Besitzer der Scheune, Bernd Hofmann, ist es ein Rätsel, wie das trockene Stroh in Brand geraten konnte. In der Vergangenheit hätten mehrfach Obdachlose in dem frei stehenden Gebäude übernachtet. Ob ein Zusammenhang besteht, wird von der Kriminalpolizei untersucht.

Immer wieder glimmten Flammen im trockenen Stroh auf, die die Feuerwehrleute ablöschen mussten. Foto: Markus Drossel
Die Feuerwehrleute mussten eine kilometerlange Schlauchstrecke bis zur Feldscheune legen. Foto: Markus Drossel
Ein Faltbehälter und eine Wasserblase garantierten den Löschwassernachschub in der Flur. Foto: Markus Drossel
An der Feldscheune entstand ein Schaden von rund 30 000 Euro. Foto: Markus Drossel
Lange dauerte es, bis die Wehrleute die brennenden Strohballen gelöscht hatten. Foto: Gerhard Herrmann
Mit der Drehleiter und von der Seite bekämpften die Feuerwehrleute die Flammen. Foto: Gerhard Herrmann
Lange mussten die Feuerwehrleute nachlöschen, weil das Stroh in der Scheune durch Glutnester immer wieder entflammt wurde. Foto: Markus Drossel

Von unserem Redaktionsmitglied Gerhard HerrmanN

Weitere Artikel