DITTERSBRUNN

Leben in Dienst der Mitmenschen gestellt

Glückwünsche zum Geburtstag (v. li.): Enkelin Stefanie Beßlein mit Urenkel Andreas, Tochter Regina Bäumler, ...

80 Jahre alt werden zu dürfen, ist eine Gnade Gottes. Franziska Batz in Dittersbrunn hat am Freitag das hohe und zugleich stolze Alter erreichen dürfen. Sie kann auf 80 erfüllte Jahre und ein bewegtes Leben zurückblicken. Mit diesen Worten gratulierte Erster Bürgermeister Bernhard Storath einer Persönlichkeit, die ihr Leben in den Dienst der Mitmenschen stellte.

Franziska Batz war 1977 Gründungsmitglied des Obst- und Gartenbauvereins und viele Jahre im Vorstand tätig. Mit Hingabe pflegte sie den Blumenschmuck am Feuerwehrhaus und trug zur Ortsverschönerung bei. Verantwortungsvoll bediente sie als Wiegemeister die damalige öffentliche Waage.

Seit drei Jahren ist sie nur noch mit dem Rollstuhl mobil. Durch ihre Behinderung hat sie aber ihren Humor nicht verloren. Im Kreis der Gratulanten erzählte sie lustige Anekdoten und lachte, wenn Freunde oder Familienmitglieder an spaßige Begebenheiten erinnerten. Dankbarkeit ist sie für das gute Mitein-ander in der häuslichen Gemeinschaft: „Ich bin im Haus meines Sohnes gut aufgehoben“, sagte die Jubilarin.

Hochzeit im Jahre 1961

Franziska Batz, geborene Landvogt, wurde am 9. März in Dittersbrunn geboren. Ihre Eltern betrieben dort einen Bauernhof. Die Schule besuchte sie in Prächting. Von Kindesbeinen an half sie in der Landwirtschaft. 1961 heiratete sie Alfred Batz aus Sassanfahrt, ein Ortsteil von Hirschaid im Landkreis Bamberg. Ihr Jawort gab sie im ehemaligen Kloster St. Ludwig in Bamberg. Mit zwei Kindern, Regina und Stefan wurde die Ehe gesegnet. Stolz ist Franziska Batz über vier Enkel und zwei Urenkel. Ihr Hobby ist heute noch das Lesen. Täglich studiert sie mit großer Aufmerksamkeit ihre Tageszeitung.

Das Obermain-Tagblatt schließt sich den Glückwünschen an.