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ALTENKUNSTADT

Weiter offenes Ohr für Behinderte in Altenkunstadt

Weiter offenes Ohr für Behinderte in Altenkunstadt
Erster Bürgermeister Robert Hümmer freute sich darüber, dass Thomas Geldner (li.) ehrenamtlich als Behindertenbeauftragte in der Gemeinde Altenkunstadt tätig wird. Bisher hatte Stefan Deuerling (re.) diese Aufgaben übernommen. Foto: Dieter Radziej

Die Anliegen der älteren Bürgerinnen und Bürger und besonders der Schwerbehinderten finden seit jeher in der Gemeinde Altenkunstadt dank eines Behindertenbeauftragten große Beachtung. Zwar gibt es einen wichtigen Ansprechpartner für Menschen mit Behinderung beim Landratsamt Lichtenfels, doch damit sich auch vor Ort eine Person um die Anliegen der Betroffenen kümmert, bot die Gemeinde stets Hilfe an.

Im Rat und Tat zur Seite gestanden

Die Bürgerinnen und Bürger konnten dabei in das Rathaus kommen, wo ihnen Stefan Deuerling mit Rat und Tat zur Seite stand. Er leiste Hilfe beim Ausfüllen von Antragsformularen und leitete diese an die entsprechenden Stellen beziehungsweise den Behindertenbeauftragten am Landratsamt weiter. Dieser ehrenamtliche Dienst und Service sei im Laufe der Jahre von vielen Betroffenen angenommen und geschätzt worden, betonte Erster Bürgermeister Robert Hümmer.

Keine Pflichtaufgabe der Gemeinde

Da Stefan Deuerling zum neuen Kämmerer berufen wurde und nun zahlreiche neue Aufgaben in der Verwaltung übernimmt, fehle ihm nun die Zeit für die Tätigkeit als Behindertenbeauftragter. Es sei ihm aber ein Anliegen, dass diese Hilfe und Unterstützung für die behinderten Bürger weiter geleistet werde, betonte Deuerling.

Die Suche nach einem Nachfolger war von Erfolg gekrönt, denn nun übernimmt Thomas Geldner diese Aufgabe. Erster Bürgermeister Robert Hümmer freute sich darüber, dass sich mit Geldner zugleich ein Mitglied des Gemeinderates bereit erklärt hatte, für die Einwohner tätig zu werden. Hümmer sagte, dass es sich bei diesem Dienst um keine Pflichtaufgabe der Gemeinde handele. „Umso erfreulicher ist es, mit Thomas Geldner eine kompetente Person zu haben, die einfach Hilfe geben kann, wenn es um Grundsatzfragen des Schwerbehindertenrechts geht“, so Hümmer.

Einmal im Monat Sprechstunde im Rathaus

Geldner kündigte an, einmal im Monat eine Sprechstunde im Rathaus anzubieten. „Die kündigen wir immer rechtzeitig im gemeindlichen Amtsblatt an. Um Wartezeiten zu vermeiden, sollen sich alle Interessenten bei der Rathausverwaltung anmelden“, so Geldner. Nach Absprache seien auch außerplanmäßige Gesprächstermine möglich, so der neue Behindertenbeauftragte weiter.

Bürgermeister Hümmer dankte abschließend Stefan Deuerling für seine Tätigkeit und Thomas Geldner für seine Bereitschaft, sich für die Tätigkeit des Behindertenbeauftragten zur Verfügung zu stellen.

Von Dieter Radziej

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