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WEISMAIN

Weismainerin Irmi Klement ist eine begeisterte Wanderführerin

Eine begeisterte, lebensfrohe Wanderführerin: Irmi Klement. Foto: Roland Dietz

Wer mit der Weismainerin Irmi Klement spricht, merkt schnell, er einem Menschen gegenüber steht, der eine sehr positive Lebensauffassung hat. Und das das sie sehr naturverbunden ist, was sich in einem Hobby widerspiegelt, das für sie zur Passion geworden ist: das Wandern, wenn möglich in heimischer Umgebung.

„Menschen sind neugierig

und wollen etwas erfahren, wenn sie unterwegs sind.“

Irmi Klement,

Wanderführerin

Im Moment bereitet Irmi Klement als Wanderführerin „Weismainer Dörfertouren“ vor. Sie ist nicht nur ein Mensch, der gerne in der Natur ist. Nein, sie will auch Menschen an ihrer Freude daran teilhaben lassen. „Menschen sind neugierig und wollen etwas erfahren, wenn sie unterwegs sind“, betont die Weismainerin. Das gelte für alle Altersgruppierungen.

Wenn jemand nach einer meist zwei- bis dreistündigen Wanderung oder Besichtigung sagt „Das habe ich ja noch gar nicht gekannt oder gesehen, obwohl ich nicht weit von hier lebe“, scheint das der größte Lohn für die Naturliebhaberin zu sein. Bei der nächsten „Dörfertour“ am kommenden Sonntag (siehe unten) kommt ihr Ziel, was weitergeben zu wollen, voll zum Tragen. Von Kleinzeigenfeld aus werden Hühnerberg, Schloß, Weismain-Quelle, Stoffelsmühle und die Maria-Hilf-Kapelle erkundet.

Schon als Kind viel über die Apotheke Natur gelernt

Zur Vorbereitung auf Wandertouren besucht Irmi Klement gerne Steffi Bornschlegel und Andrea Göldner vom Tourismusbüro, mit denen sie eng zusammenarbeitet. Sie will viel Wissenswertes aufnehmen und dann weitergeben.

Kleinziegenfeld einmal von einem ganz anderen Blickwinkel aus abgelichtet. Foto: Roland Dietz

Begonnen hat ihre Leidenschaft schon in ihrer Kindheit. Damals ging sie gerne mit dem Vater in den Wald, um Pilze zu sammeln oder Beeren zu pflücken. Sehr bewandert war ihre Mutter, wenn es um Wald- und Wiesenkräuter ging.

Auch Irmi Klement lernt schon als Kind viel über die Apotheke Natur, wobei ihr besonderes Augenmerk heimische Wildkräuter gilt, die sich auf Wiesen, an Bächen und in den Wäldern rund um Weismain angesiedelt haben. Leider machte die Corona-Pandemie eine geplante Exkursion zu diesem Thema im April einen Strich durch die Rechnung. „Aber vielleicht ist es ja später einmal möglich“, gibt sie die Hoffnung nicht auf.

Auch bei den Wanderern der AWO Burgkunstadt seit 15 Jahren aktiv

Bei den Sonntags- und Donnerstagswanderungen der AWO Burgkunstadt ist sie schon 15 Jahre dabei. Auch dort tritt die Weismainerin alljährlich zwei bis dreimal als Wanderführerin in Erscheinung. Den Teilnehmern scheint dieses Modell gut zu gefallen. So kamen zu ihren geführten Wanderungen am Donnerstag schon 30 TeilnehmerInnen.

Wenn es an einem Sonntag mal nur 15 sind, macht es auch nichts. „Im Mittelpunkt muss der Spaß an der Bewegung und die Freude an der Natur stehen“, ist sie sich sicher.

Als vor drei Jahren in Weismain Wanderführer gesucht worden seien, habe sie sich das ganze angeschaut. „Da ich selbst immer gerne gewandert bin, kamen dann auch Themenwanderungen wie die Dörfertouren, Kräuterwanderung, oder Genusstouren dazu.“

Lieblingsplatz ist der heimische Kalkberg wegen Sicht und Ruhe

Wenn man Irmi Klement nach ihrem persönlichen Lieblingsplatz oder Ort fragt, kommt sehr schnell die Antwort: „Daheim auf dem Kalkberg. Eine grandiose Sicht und eine angenehme Ruhe sind garantiert.“

Bei Themenwanderungen sei es oft so, dass von der Besucherzahl „weniger oft mehr ist. Aber gefallen hat es bisher allen, die dabei waren“ sagt sie in ihrer frohen Lebensart und verschwindet ins Tourismusbüro, um vielleicht neue Themen auf Schusters Rappen umsetzen zu können.

Am Sonntag, 13. September, findet in eine „Dörfertour“ mit Irmi Klement statt. Die etwa sechs Kilometer lange Wanderung beginnt um 10.30 Uhr am Parkplatz bei der „Klinge“ in Kleinziegenfeld. Eine Teilnahme ist nur gegen eine vorherige Anmeldung bis Freitagmittag in der Weismainer Tourist-Info gegen Gebühr möglich. Die Tour wird rund drei Stunden dauern. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

 

Von Roland Dietz

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