aktualisiert:

WOFFENDORF

Stimmung beim Woffendorfer Waldfest im Schatten der Bäume

Stimmung beim Woffendorfer Waldfest im Schatten der Bäume
Der Katholische Kirchenchor unter der Leitung von Maria Winkler trug zur Ausgestaltung des Waldfest-Gottesdienstes bei. Foto: Dieter Radziej

Einen gelungenen Neuanfang gab's beim Waldfest in Woffendorf nach der Corona-Pause. Der 1. FC Woffendorf hatte allen Grund mit seinen Gästen zu feiern, denn es war bereits die 47. Veranstaltung dieser Art, die hoch oben auf dem Waldfestgelände, abgehalten wurde.

Die Freude darüber, dass es in Woffendorf wieder eine „Waldfestzeit“ gibt, war schon zum Auftakt auch den Worten des Vereinsvorsitzenden und Bürgermeisters Robert Hümmer anzumerken. „Endlich wieder Waldfest“, sagte Hümmer strahlend bei der Eröffnung der beliebten Veranstaltung des Woffendorfer Fußballvereins.

„Endlich wieder Waldfest.“
Robert Hümmer, Bürgermeister und Vorsitzender des FC
Stimmung beim Woffendorfer Waldfest im Schatten der Bäume
Den traditionellen Bieranstich zum Waldfestauftakt vollzog Bürgermeister Robert Hümmer. Ihm assistierten (v. li.) Leikeim-Gebietsverkaufsleiter Christian Hoh, Festleiter Harald Höppel, Gemeinderat Michael Limmer, Festleiterin Lissi Maier und Gemeinderätin Dr. Pia Welscher. Foto: Dieter Radziej

Er hieß dabei alle Besucher herzlich willkommen, dankte der tüchtigen Helferschar die an drei Tagen im Einsatz war und würdigte das Engagement der Waldfestleiter Lissi Maier, Harald Höppel und Hilmar Neher. Den Bieranstich vollzog der Bürgermeister seinem Heimatort Woffendorf persönlich. Nach alter Tradition wurden die ersten Krüge auf einen erfolgreichen Festverlauf gehoben. Danach spielte die Gruppe „Steifff“ zu einem fröhlichen Abend auf.

Die Darbietungen der Schlagzeugschule Stefan Luschner erfreuten sich ebenfalls allseitiger Beliebtheit. Und am zweiten Abend gab's unter dem Motto „Die Gitarre und das Meer“ Lieder und Songs mit „Baddy.“ Ein Höhepunkt des Waldfestes ist stets der Feldgottesdienst an Mariä Himmelfahrt. Hierzu waren viele Gläubige den Weg zum Waldfestgelände gekommen.

Nach einer ansprechenden Einstimmung durch den katholischen Kirchenchor unter der Leitung von Maria Winkler, begrüßte Pfarrer Gerhard Möckel die Gemeinde. Marias Aufnahme in den Himmel stellte er anlässlich des Feiertags in den Mittelpunkt seiner Predigt.

Feldgottesdienst: Vom Heimkommen und lieben Wünschen

Stimmung beim Woffendorfer Waldfest im Schatten der Bäume
Den Festgottesdienst zelebrierte Pfarrer Gerhard Möckel an Mariä Himmelfahrt. Foto: Dieter Radziej

So wie die Gottesmutter Maria zu ihrem himmlischen Vater heimgegangen sei, habe auch für die Menschen das „gute Heimkommen“ eine besondere Bedeutung. Etwa nach einer Urlaubsreise oder wenn Kinder wieder gut zu Hause ankommen. Insofern beinhalte der Wunsch „Komm gut heim“ sowohl eine gewisse Sorge wie auch die Liebe unter den Menschen.

„Letztendlich wird uns an einem derartigen kirchlichen Feiertag bewusst, dass wir eines Tages selbst den Weg zu Gott antreten oder zu ihm heimkommen“, sagte Pfarrer Gerhard Möckel. Anschließend segnete er die von den Gläubigen mitgebrachten Blumen- und Kräuterbüschel.

Kirchenchor sucht Sänger: Sogar fränkische Weisen im Repertoire

Stimmung beim Woffendorfer Waldfest im Schatten der Bäume
Auf ein gutes Gelingen des Waldfestes stießen (v.l.) Festleiter Harald Höppel, Bürgermeister Robert Hümmer, Leikeim-Gebietsverkaufsleiter Christian Hoh, Gemeinderat Michael Limmer, Festleiterin Lissi Maier und Gemeinderätin Dr. Pia Welscher an. Foto: Dieter Radziej

Mit dem Vortrag stimmungsvoller Lieder nutzte der katholische Kirchenchor anschließend die Gelegenheit, um vor dem großen Kreis der Zuhörer etwas „Werbung in eigener Sache“ zu machen. Der Chor sei dringend auf Nachwuchs, also weitere Stimmen, angewiesen, appellierte Dirigentin Maria Winkler. Lust zum Mitsingen machten denn auch die Sängerinnen und Sänger mit ansprechenden Weisen ie „In Franken in schöö“, begleitet von Edwin Jungkunz auf dem Schifferklavier.

Viele verweilten noch auf dem Festgelände zu einem Frühschoppen oderzum Mittagessen, bevor nach dem Kaffee-Nachmittag die Gruppe „Marco & More“ aufspielte. Auch dank eines großen Angebots erfrischenden Getränke und Speisen sowie des schönen Wetters Witterung war das 47. Waldfest ein voller Erfolg.

Von Dieter Radziej

Weitere Artikel