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BURGKUNSTADT

Start zur Sanierung der Bahnhofstraße in Burgkunstadt

Start zur Sanierung der Bahnhofstraße in Burgkunstadt
Symbolischer Spatenstich für die Sanierung der Burgkunstadter Bahnhofstraße (v. li.): der Geschäftsführer der Firma Günter-Bau Stadtsteinach Steffen Groschupp, Polier Waldemar Wunder, Bürgermeisterin Christine Frieß, Stadtbaumeister Markus Pülz und Franz Fiegl vom Nürnberger Planungsbüro Miller. Foto: Roland Dietz

Mit dem symbolischen Spatenstich gaben die Stadtverwaltung und Vertreter der beteiligten Firmen den Startschuss zur Sanierung der Burgkunstadter Bahnhofstraße. Rund 2,5 Millionen Euro investiert die Stadt in die Sanierung von Fahrbahn, Kanälen und Versorgungsleitungen, wie Bürgermeisterin Christine Frieß erklärte. Die Arbeiten umfassen auch die Straßenzüge Heufuhr, Friedhofstraße, Auweg, Alter Postweg, Kriegsäcker, Tuschera, Königsberger Straße, Danziger Weg, Liegnitzer Straße, Silberbach, Rossgasse und Pfaffegetten.

„Der Staat fördert die wasserwirtschaftlichen Sanierungen und trägt damit entscheidend dazu bei, gleichwertige Lebens- und Arbeitsbedingungen zu schaffen.“
Markus Pülz, Stadtbaumeister

„Die Bahnhofstraße ist dabei sicher das Filetstück, das die Planer und Baufirmen aber auch vor die größten Schwierigkeiten stellen wird“, sagte Christine Frieß. So seien einerseits viele Gewerbebetriebe betroffen, die Ihre Grundstücke während der Bauarbeiten nur eingeschränkt befahren können. Andererseits ist die Bahnhofstraße in diesem Bereich eine Kreisstraße, die nicht nur von Einheimischen genutzt wird. Deshalb sei es von besonderer Bedeutung, dass die Planern der beauftragten Firma Günther-Bau aus Stadtsteinach und Stadtbaumeister Markus Pülz die richtigen Schaltstellen für die Umsetzung gefunden haben.

Der Staat fördere die wasserwirtschaftlichen Sanierungen und trage damit entscheidend dazu bei, gleichwertige Lebens- und Arbeitsbedingungen im ganzen Land und im Besonderen in Burgkunstadt zu verwirklichen, sagte Stadtbaumeister Markus Pülz. Somit würden unzumutbar hohe Kostenbelastungen der Kommunen und ihrer Bürger vermieden. Die Förderung erfolge nach den Richtlinien für Zuwendungen zu wasserwirtschaftlichen Vorhaben (RZWas 2018). Deshalb habe die Verwaltung unter Regie von Kämmerin Heike Eber zusammen mit dem Wasserwirtschaftsamt und der Bauabteilung der Stadt ein Packet aus 13 Einzelvorhaben zusammengeschnürt, die alle Zuwendungsfähig sind. Die Arbeiten müssen allerdings bis Ende 2021 kassenwirksam sein, also baulich abgeschlossen und buchhalterisch bezahlt sein, betonte Pülz

Straßensperrungen und Beeinträchtigung beim Trinkwasser

Während der Arbeiten könne es zu Behinderungen bei der Entnahme von Wasser kommen. Das wird rechtzeitig durch die Baufirma und den städtischen Wasserwart Achim Ruß, etwa per Postwurfzetteln, bekannt gegeben. Markus Pülz bat alle Betroffenen und Beteiligten um Verständnis für mögliche Behinderungen.

Von Roland Dietz

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