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BURGKUNSTADT

Schwierige Zeit für Baur SV Burgkunstadt

Stefan Kornitzky in Aktion: Er schlug ein Konzept vor, um dem Mitgliederschwund beim Baur SV Burgkunstadt entgegenzuwirken. Foto: Klaus Gagel

Stark beeinträchtigt war das Vereinsleben beim Baur SV Burgkunstadt im vergangenen Jahr. Teilweise herrschte wegen der Corona-Pandemie totaler Stillstand in allen Abteilungen.

Bei der Hauptversammlung des Burgkunstadter Baur Sportvereins musste Vorsitzender Karl-Heinz Liebich auch einen leichten Mitgliederschwund vermelden.

Pflege der Außenanlagen belastet die Vereinskasse

Stefan Kornitzky sprach verschiedene mögliche Modelle und Aktionen an, die diesem Trend entgegenwirken können und zur Gewinnung neuer Mitgliedern führen sollen.

Erfreut zeigte sich der Vorsitzende von der Einsatzbereitschaft von Pascal Mennel, Stefan Kornitzky und verschiedenen Mitgliedern, die der Tribüne ein neues Outfit gegeben und den Eingangsbereich verschönert haben.

Die Pflege der Außenanlage musste einer externen Firma übertragen werden, da diese Arbeiten aus eigener Kraft nicht mehr bewältigt werden können. Die Vereinskasse wird dadurch erheblich belastet. Für 25-jährige Mitgliedschaft wurde Manuel Liebich geehrt.

Den Bericht der Kegelabteilung erstattete Abteilungsleiter Daniel Zeitler. Die Kegelsaison wurde wegen der Pandemie bereits nach dem dritten Spieltag abgebrochen.

In der neue Saison spielt die erste Mannschaft weiter in der Bayernliga, das zweite Herrenteam in der Bezirksliga und die „Dritte“ in der Kreisklasse. Ferner tritt eine gemischte Mannschaft in der Kreisklasse B an.

Tobias Sachs ist neuer Sportwart der Sportkegler

Sportliche Verstärkung erhält die Kegelabteilung durch Jörg Schneider aus Kulmbach. Allerdings können Sebastian Kestel und Peter Zapf aus unterschiedlichen Gründen nur noch sporadisch am Spielbetrieb teilnehmen. Tobias Sachs übernimmt ab sofort das Amt des Sportwarts, da Peter Zapf hierfür nicht mehr zur Verfügung steht.

Man bemüht sich, im Jugendbereich neue Kegler zu gewinnen. Mit einem Trainingslager in Österreich konnte man wieder einen gesellschaftlichen Höhepunkt gestalten.

Tennisvereinsmeisterschaft mit guter Beteiligung

Auch dem Bericht der Tennisabteilung von Steffen Fischer war zu entnehmen, dass die Aktivitäten durch die Corona-Pandemie eingeschränkt wurden. So musste die Winterrunde 2020/21 nach einigen Spielen neutralisiert werden und war bis Mai kein Tennisbetrieb möglich.

Für die Medenspiele 2020 blieb es den Vereinen überlassen, sich auf freiwilliger Basis ohne Auswirkungen auf Auf- und Abstieg zu beteiligen. Die 1. und 2. Herren und Knaben 14 nahmen trotzdem am Spielbetrieb teil.

Trotz Einschränkungen wurde die Vereinsmeisterschaft mit insgesamt 20 Teilnehmern ausgespielt. Vereinsmeister wurde Kevin Monat bei den Herren, Robert Schneider bei den Herren 55, Erwin Fischer bei den Senioren. Bei der Jugendmeisterschaft gingen als Sieger bei den Knaben Niclas Winter, bei den Juniorinnen Annika Petterich und im Kleinfeld Emil Beuerle hervor.

In der Spielsaison 2021 haben sich insgesamt elf Mannschaften beteiligt. Die Saison verlief mit sechs Meisterschaftsgewinnen recht erfolgreich. Es musste aber auch ein bitterer Abstieg der Herren 40 aus der Bayernliga verzeichnet werden.

Trotz Einbußen eine solide Fianzsituation

Schatzmeister Steffen Fischer verlas den Kassenbericht. Trotz finanzieller Einbußen ergibt sich eine solide Finanzsituation.

Von Lutz Fischer

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