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ALTENKUNSTADT

Optimale Arbeitsbedingungen für den Altenkunstadter Bauhof

Optimale Arbeitsbedingungen für den Altenkunstadter Bauhof
Einen Schlüssel aus Hefeteig überreichte Planer Gunther Czepera (re.) bei der Einweihung des neuen Bauhofgebäudes an Bürgermeister Robert Hümmer (li.) und Bauhofleiter Alexander Schmidt. Foto: Dieter Radziej

Rund 800 000 Euro hat die Gemeinde Altenkunstadt in das neue Bauhofgebäude investiert. Nachdem sich Planung und Bauarbeiten länger hingezogen hatte, wurde der Neubau jetzt eingeweiht. Mit dem gelungenen Werk zeigten sich alle Beteiligten zufrieden.

„Was lange währt, wird endlich gut“, sagte Bürgermeister Robert Hümmer. Das treffe in besonderer Weise auf dieses Bauwerk zu, dessen Planung und Bau vier Jahre lang dauerten. Beschlossen hatten Gemeinderat, Verwaltung und die Bauhofleitung das Vorhaben im Mai 2017. Drei Entwurfs-Varianten standen zur Auswahl. Eine Verwirklichung in zwei Bauabschnitten wurde dabei als realistisch angesehen. Allerdings benötigten sowohl die Planungen als auch die Beschlüsse für die unterschiedlichen Gewerke beträchtliche Zeit. Deshalb sei es wichtig gewesen, niemals das eigentliche Ziel aus den Augen zu verlieren, betonte der Bürgermeister.

Ein funktionaler Zweckbau mit Garagen und modernen Werkstätten

Entstanden sei ein funktionaler Zweckbau mit Garagen, modernen Werkstätten und Sozialräumen für die Bauhofmitarbeiter, der den heutigen Ansprüchen und Anforderungen gerecht werde, so Hümmer. Es sei eine Investition für die Zukunft, die sicherlich viele Jahre ihren Zweck erfüllen und auch künftigen Generationen noch gute Dienste leisten werde. „Es war zwar, insbesondere in Zeit knapper Kassen, ein hochgestecktes Ziel, doch ist dieses Projekt auch ein Zeichen der Aufbruchsstimmung und des Optimismus in der Gemeinde Altenkunstadt“, betonte der Bürgermeister.

Optimale Arbeitsbedingungen für den Altenkunstadter Bauhof
Den Segen für das neue Bauhofgebäude erabten (v. li.) Pfarrer i.R. Gottfried Krauß und Pater Josef. Foto: Dieter Radziej

Während die ersten Kostenvoranschläge bei 641 000 Euro lagen, belaufe sich die endgültige Bausumme jetzt auf 725 000 Euro. Unter Berücksichtigung der neuen Möblierung, neuer Tore, der Einbeziehung des Altbaus, der Heizungsergänzung, der Absaugeinrichtung und Küchenzeile erforderte das neue Bauhofgebäude damit einen Investitionsaufwand von rund 800 000 Euro. Für ihren Einsatz dankte Bürgermeister Hümmer besonders dem Planer Gunther Czepera, den Handwerkern, dem Bauunternehmen sowie dem Bauhofleiter Alexander Schmidt und allen Mitarbeitern.

Planer Gunther Czepera aus Maineck erläuterte, dass der zweigeschossigen Bau ein Volumen von 2300 Kubikmeter umfasse. Im Untergeschoss wurden fünf Lagerhallen mit 230 Kubikmetern errichtet. Neben weiteren Lagerflächen sind auf der Erdgeschossebene noch eine Waschhalle und die Sozialräume untergebracht, darunter das Büro des Bauhofleiters, Aufenthalts-, Besprechungs-, Umkleide- und Duschräume sowie die WC-Anlage. Das Obergeschoss könne für die Registratur und Lagermöglichkeiten genutzt werden. Im Zuge der Bauarbeiten wurde zudem der Innenhof neu gepflastert, die Zufahrten asphaltiert und ein Außenwaschplatz errichtet. Insgesamt wurde eine Fläche von 1100 Quadratmetern überarbeitet.

Kurz nach dem Baubeginn habe sich herausgestellt, dass eine Gründung auf schwerem Fels und der Austausch minderwertigen Bodens erforderlich war, was einen Nachtrag von 45 000 Euro erforderte, erklärte Czepera. Außerdem seien die Gebäude teurer geworden, als geschätzt. „Ansonsten gab es über den gesamten Bauzeitzeitraum hinweg nur eine Kostensteigerung von rund 40 000 Euro – das sind 6,25 Prozent – sodass die Gesamtkosten jetzt 725 000 Euro betragen“, sagte der Planer. Als Einweihungsgeschenk überreichte Czepera einen Großbildmonitor für den Besprechungsraum.

„Gerade die vergangenen Tage haben einmal mehr bewiesen, wie wichtig gerade in Not -und Katastrophenfällen Einrichtungen wie ein kommunaler Bauhof sind.“
Christian Dietz, Bauunternehmer

Diplom-Ingenieur Christian Dietz von der Weismainer Baufirma Dietz bedankte sich ebenfalls für das Vertrauen bei diesem Bauwerk, dass gemeinschaftlich gemeistert worden sei. „Gerade die vergangenen Tage haben einmal mehr bewiesen, wie wichtig gerade in Not -und Katastrophenfällen Einrichtungen wie ein kommunaler Bauhof oder die Rettungseinrichtungen der Feuerwehren und das Technische Hilfswerk für die Menschen sind“, betonte der Bauunternehmer.

 

Von Dieter Radziej

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