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WEISMAIN

Neues Areal für Weismainer Züchter und Familien

Neues Areal für Weismainer Züchter und Familien
Die Volieren, in denen die unterschiedlichsten Geflügelrassen gezüchtet werden können, stehen bereits. Foto: Dieter Radziej

Bei der Zuchtanlage des Geflügelzuchtvereins Weismain ist ein wichtiger Fortschritt festzustellen: Nachdem bereits die ersten Volieren aufgebaut worden sind, hat jetzt die Einzäunung des neuen Areals unterhalb des Trainingsgeländes des SCW Obermain begonnen. Davon konnten sich alle Mitglieder und Interessenten bei einem Ortstermin überzeugen.

„Auch die Weismainer Geflügelzüchter sind von der Corona-Krise betroffen, denn es hat in den vergangenen Wochen kaum Zusammenkünfte gegeben und auch die Termine der Rassegeflügelschauen bis hin zur Bundesschau wurden schon reihenweise abgesagt“, stellte Vorsitzender Hans Schramm feststellte, Er hoffe, dass das Vereinsleben alsbald wieder in geordneten Bahnen verlaufe und vielleicht am Ende des Jahres dann doch noch die eine oder andere Schau möglich sein werde.

Der Vorsitzende informierte anschließend über den Baufortschritt. So seine erste Schauvolieren aufgebaut worden, die allen Mitgliedern die Möglichkeit böten, Wassergeflügel wie Gänse und Enten, aber auch Hühner, Zwerghühner und Tauben zu halten. Die könnte für diejenigen Zuchtfreunde eine Option sein, die aufgrund ihrer räumlichen Wohnverhältnisse dazu bis jetzt keine Gelegenheit zu dieser Haltung hatten.

Das Gelände muss noch eingezäunt werden

Schramm sagte weiter, dass sich der Verein mit seinem Ausgaben im selbst auferlegten finanziellen Rahmen bewege. Gegenwärtig sei als eine der letzten großen Investitionen innerhalb des ersten Bauabschnittes die Einzäunung des Geländes vorgesehen, wobei in den nächsten Tagen noch rund 480-Millimeter-Zaun aufgebaut werden müsse.

Neues Areal für Weismainer Züchter und Familien
Mit Hochdruck wird gegenwärtig an der Einzäunung des Geländes in Weismain gearbeitet. Foto: Dieter Radziej

Während das Gelände allen Erholungssuchenden viel Ruhe und Beschaulichkeit vermitteln könne, sei auch die Familienfreundlichkeit der Zuchtanlage ein besonderes Anliegen aller Vereinsverantwortlichen. Hans Schramm: „Deshalb sehen die Planungen auch einen Kinderspielplatz im Umfeld der Zuchtanlage vor.“ Der Zugang zum Gelände werde ebenfalls befestigt, sodass auch Familien mit Kinderwagen dieses Umfeld besuchen können.

Geflügel endlich einmal aus der Nähe sehen

„Vor allem die Mädchen und Jungen, denen sich diese Möglichkeit nur noch ganz selten bietet, können beispielsweise dann aus nächster Nähe einmal eine Henne mit ihren Küken, jungen Tauben, kleine Enten und Gänse, dies sich vielleicht ein einem kleinen Teich tummeln, bewundern“,sagte der Vorsitzende. Allerdings stelle das Spielgelände den Geflügelzuchtverein vor erhebliche finanzielle Herausforderungen. Deshalb wolle sich der Vorstand demnächst mit einem Spendenaufruf an die Öffentlichkeit wenden, denn den Geflügelzüchtern seien aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr die Einnahmen aus dem Stadtgrabenfest, von Taubenmärkten und Ausstellungen weggebrochen. Derzeit lebe man einzig und alleine nur von den Mitgliedsbeiträgen.

Lob für Engagement des 1. Vorsitzenden Hans Schramm

Zum Abschluss würdigte 2. Vorsitzender Vinzenz Dorsch das Engagement des Vorsitzenden Hans Schramm, dessen Bemühungen auch von den Mitgliedern etwas mehr Unterstützung verdienen würden. „Denn für das gemeinsame Hobby, die Rassegeflügelzucht, sollte doch jeder ganz einfach etwas Zeit mitbringen. Schließlich war der Zusammenhalt über Jahrzehnte hinweg eine der Stärken im Geflügelzuchtverein und dies sollte weiterhin so bleiben“, so Dorsch.

 

Von Dieter Radziej

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