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Leserforum: Stimmen der JWU hätten Bad nicht verhindern können

Ein Abonnent schreibt einen Leserbrief an das Obermain-Tagblatt.
Ein Abonnent schreibt einen Leserbrief an das Obermain-Tagblatt. Foto: Daniel Naupold (dpa)

Der Vorsitzende der DLRG, Herr Werner Schneider, macht die JU, er meint sicher die JWU, für das Scheitern des Projektes verantwortlich. Herr Schneider hätte sich die Mühe machen sollen, in die Gemeinderatssitzung zu gehen, dann hätte er unschwer erkannt, dass selbst die zwei Stimmen der JWU, das Scheitern des Schwimmbadneubaues nicht hätten verhindern können.

Der Antrag, den Bau des Schwimmbades aus dem zu beschließenden Haushalt herauszunehmen, kam von der Fraktion der Grünen. Diesem Antrag folgten alle Mitglieder der anwesenden Parteien außer der CSU, nachdem zuvor der Kämmerer ebenfalls erkennen ließ, dass die Gemeinde Altenkunstadt in der derzeitigen Lage sich keinen Schwimmbadbau leisten kann.

Alle Parteien und Gruppierungen hatten sich im Wahlkampf immer für ein Lehrschwimmbecken ausgesprochen, nur die JWU unterstützte den Bau mit der Maßgabe, dass es auch finanziell tragbar sein muss. Hier wurden keine Versprechen abgegeben im Gegensatz zu den anderen Parteien.

Einen von der JWU favorisierten Schwimmbadbau in Verbindung mit dem Neubau der Grundschule in Röhrig, der Sanierung der Mittelschule um hier Synergieeffekte zu nutzen (als ein Beispiel von vielen ist hier die Heizung zu nennen) wurde mit Mehrheit vom Gemeinderat abgelehnt. Die Sicherung des Schulstandortes wurde dabei völlig außer Acht gelassen. Bis auf einige Wenige aus den anderen Parteien wollte keiner über den Tellerrand hinausschauen.

Nun wollen Sie, Herr Schneider ihre persönliche Fehde mit dem damaligen JWU-Bürgermeister in die Öffentlichkeit tragen, und den Gemeinderäten der JWU das Scheitern des Schwimmbadneubaues in die Schuhe schieben. Dieses Verhalten ist unsachlich, um nicht zu sagen unverschämt.

Zu den Äußerungen des Herrn Wilm, eine einzelne Gemeinderätin anzusprechen, ihre Äußerung für sich passend zu machen, und dadurch zu versuchen, über die politische Schiene ihr

den „Schwarzen Peter“ zuzuschieben, halten wir für unqualifiziert.

Wir können uns nicht vorstellen, dass die gesamten Mitglieder der DLRG solche unsachlichen Äußerungen mittragen.

Schade, dass von einem so starken Verein, der viele gute Projekte vorantreibt, gerade vom Vorsitzenden und dem ehemaligen Vorsitzenden solche unqualifizierten Äußerungen in die Öffentlichkeit getragen werden.

Walter Limmer Martina Mätzke Norbert Schnapp Ehemalige Gemeinderäte der JWU Altenkunstadt

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