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ALTENKUNSTADT

Kreuzbergkirche Altenkunstadt ist 50 Jahre alt

Kreuzbergkirche Altenkunstadt ist 50 Jahre alt
Zwar war in diesem Jahr vieles anders, dennoch hielten die Mitglieder der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Strössendorf-Altenkunstadt und etliche Festgäste inne, um den Geburtstag der Kreuzbergkirche mit musikalischer Umrahmung zu feiern. Foto: Dieter Radziej

Zwar mussten auch beim Festgottesdienst die üblichen Corona-Bedingungen eingehalten werden, dennoch konnte in der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Strössendorf-Altenkunstadt voller Freude der 50. Geburtstag der Kreuzbergkirche gefeiert werden.

Die Besucherzahlen des sonntäglichen Gottesdienstes hielten sich diesmal etwas in Grenzen. Dennoch umgab ein festlicher Rahmen dieses Jubiläum. Machtvoll erklang das treffend ausgewählte Eingangslied „Die Kirche steht gegründet allein auf Jesus Christie“.

Posaunenchor und Organistin Valentina Backert spielen auf

Alle Gläubigen hieß Prädikant Gunther Jachmann willkommen. Jachmann dankte dem ehemaligen Pfarrer Rudolf Ranzenberger, den Bläserinnen und Bläsern des Posaunenchors und der Organistin Valentina Backert für die Ausgestaltung der Andacht.

Pfarrer i.R. Ranzenberger sprach davon, dass die Wiederkehr des Einweihungstages der Kreuzbergkirche in Altenkunstadt vor genau fünfzig Jahren zugleich ein Tag des Erinnerns, der Freude und des Dankes sei. Dabei könnte dieses Gotteshaus sicherlich seine eigene Geschichte erzählen, fanden sich doch hier durch die Jahrzehnte hindurch Menschen immer zusammen, um Gottes Wort zu hören. Kinder empfingen die Taufe, und für viele Eheleute begann hier der gemeinsame Lebensweg. Dies verdeutliche, so Pfarrer Rudolf Ranzenberger, dass die Kirche gleichsam Begleiter von der Wiege bis zur Bahre sei und insofern zum Leben der Christen dazu gehöre.

Kreuzbergkirche Altenkunstadt ist 50 Jahre alt
Liebevoll gestaltete Werke boten die kirchlichen Gruppen, wie die Montagsbastler, zum Verkauf an. Foto: Dieter Radziej

Immer der Weg nach Strössendorf notwendig

Er erinnerte an den Wunsch der vielen Gläubigen in Alten- und Burgkunstadt, die immer die Gottesdienste in Strössendorf besuchten, eigene Kirchen zu besitzen. Inzwischen gibt es neben der altehrwürdigen und historischen Kirche in Strössendorf die Gotteshäuser in Burgkunstadt und in Altenkunstadt.

An solch einem Ort dürfe sich jeder geborgen und aufgehoben fühlen, ermutigte Pfarrer Ranzenberger die Gottesdienstbesucher, wobei er zu bedenken gab, dass die Liebe nicht nur Brücken bauen, sondern auch Herzen öffnen und das Alltagsleben prägen kann. Allen Besucherinnen und Besuchern gab er den Bibelvers Hebräer 10,24 „Lasst uns aufeinander achthaben und einander anspornen zur Liebe und zu guten Werken“ mit auf den Weg.

Der besondere Dank Ranzenbergers galt in diesem Zusammenhang den Mitchristen, die in den vielen Jahren seit dem Bestehens der Kreuzbergkirche das kirchliche Leben geprägt und die vielen Gottesdienste mitgestaltet haben.

Kaffee und Kuchen im kleinen Café

Der gewohnte gesellige Teil der Kreuzberg-Kirchweih durfte zwar nicht gefeiert werden, dennoch gab es die Möglichkeit, nachdem die Kirchenglocken verklungen waren, das kleine Café im Pfarrhof zu besuchen und ein wenig in gemütlicher und wohlvertrauter Runde bei selbst gebackenem Kuchen und Kaffee zu verweilen.

Der Posaunenchor unter der Leitung von Pfarrer Rudolf Ranzenberger erfreute die Zuhörerschaft im Freien bei herrlichem Spätsommer mit einigen wohlvertrauten Kirchenliedern.

 

Von Dieter Radziej

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