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BURGKUNSTADT

Konzert am Nachmittag vor dem Kathi-Baur-Altenheim

Konzert am Nachmittag vor dem Kathi-Baur-Altenheim
Ein unterhaltsames Konzert boten (v. li.) Rebekka Wagner, Klaus Jäckle und Martin Fösel im Atrium des Alten- und Pflegeheim St. Heinrich in Burgkunstadt. Foto: Ingrid Kohles

Das beliebte Kinderlied „Der Mond ist aufgegangen“ nach dem Gedicht von Matthias Claudius bildete den Auftakt zum „Konzert am Nachmittag“ im Kathi-Baur-Alten- und Pflegeheim. Tenor Martin Fösel, der den Bewohnern und Bewohnerinnen schon gut bekannt ist, dankte den sangesfrohen Senioren für den gemeinsamen gesanglichen Einstieg. Wegen der Corona-Bestimmungen traten die Musiker im Innenhof auf, so dass die Bewohner auch im großen Speisesaal und an den Zimmerfenstern der Musik lauschen konnten.

Mit den Konzerten der Internationalen Stiftung für Kultur und Zivilisation des Stifters Erich Fischer aus München, die unter dem Titel „Musik am Nachmittag“ firmieren, machen die Musiker den Menschen schon seit Jahren eine besondere Freude. Viele mit hochkarätigen Künstlern besetzte Sänger- und Musikergruppen setzen den Stifterwillen in ganz Deutschland um. Schon seit vielen Jahren kommen sie auch nach Burgkunstadt, um die Senioren mit klassischer Musik zu erfreuen.

Hohes künstlerisches Niveau des Ensembles begeistert

Tenor Martin Fösel aus Bamberg trat dieses Mal gemeinsam mit Rebekka Wagner an der Violine und dem Konzertgitarristen Klaus Jäckle auf. Der Auftritt bestach erneut durch das hohe künstlerische Niveau des Ensembles. Rebekka Wagner, die ihren ersten Geigenunterricht bereits mit fünf Jahren erhielt, studierte an der Musikhochschule Nürnberg, sie unterrichtet an verschiedenen Schulen im fränkischen Raum. Der Meistergitarrist Klaus Jäckle studierte mit Auszeichnung an der Hochschule Mozarteum in Salzburg, er hat mehrere Preise gewonnen.

Er lebt als freischaffender Solist und Kammermusiker in Nürnberg und unterrichtet er an der Städtischen Musikschule Bamberg Die Musiker sangen und spielten Werke von Komponisten des 17. bis 19. Jahrhunderts. Darunter die bekannten Komponisten Händel, Beethoven, Mozart, Liszt und Chopin. Die Arie „Lebe wohl mein flandrisch Mädchen“ aus der Oper Zar und Zimmermann von Albert Lortzing beendete den Liederzyklus und alle stellten mit Bedauern fest, dass die musikalische Stunde sich schon wieder dem Ende zuneigt.

In den „Kathi-Baur-Chor“ stimmen alle gerne ein

Zum Abschied stimmten alle noch einmal gerne bei dem Lied „Das Wandern ist des Müllers Lust“ in den „Kathi-Baur-Chor“ ein. Mit herzlichem Applaus bedankten sich die Heimbewohner für die schöne Stunde mit klassischer Musik und verabschiedeten die Künstler mit dem Wunsch, dass sie bald wieder zu einem Konzert kommen sollten. Diesen Wunsch trugen auch die Damen vom Sozialen Dienst an die Künstler heran und bedankte sich herzlich für das eindrucksvolle Konzert.

Von Ingrid Kohles

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