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WEISMAIN

Kommunion in Weismain: Das Brot des Lebens stärkt in der Not

Kommunion in Weismain: Das Brot des Lebens hilft in der Not
In drei Gruppen aufgeteilt feierten die Weismainer Kinder ihre Erstkommunion. Foto: Roland Dietz

Lange hatten sie wegen der Pandemie auf ihren großen Tag warten müssen. Nachdem bereits in Arnstein und Modschiedel die Erstkommunion gefeiert worden war, war es auch für 21 Kinder in Weismain am Sonntag soweit.

„Es ist ungewöhnlich, im Juli zu feiern“, erklärte Pastoralreferentin Birgit Janson. Obwohl die Kontaktsperre aufgehoben wurde, sind angesichts der Hygienebestimmungen die Möglichkeiten zur Gestaltung der Feier anders. So mussten die Kinder auf drei Festgottesdienste aufgeteilt werden, damit die Kontaktabstände auch bei den Verwandten in der Stadtpfarrkirche St. Martin gewahrt werden konnten. Die Familien waren durch einen Sicherheitsabstand in den Bänken voneinander getrennt und Atemschutzmasken prägten das Bild. Außerdem konnten keine weiteren Gläubigen an den Gottesdiensten teilnehmen.

„Jesus brach das Brot immer mit Menschen, denen es nicht so gut ging und die Sorge und Nöte hatten.“
Gerhard Möckel, Stadtpfarrer
Kommunion in Weismain: Das Brot des Lebens hilft in der Not
In drei Gruppen aufgeteilt feierten die Weismainer Kinder ihre Erstkommunion. Foto: Roland Dietz

Mit ihren Paten zogen die Kinder unter festlicher Orgelmusik von Udo Dauer in das Gotteshaus ein. Die Paten entzündeten an der Osterkerze die Kommunionkerzen der Kinder. Danach erneuerten die Kinder ihr Taufversprechen. „Ihr dürft heute das erste Mal zum Tisch des Herrn kommen und mit Jesus Freundschaft schließen“, erklärte Pfarrer Gerhard Möckel den Kindern. „Das Brot das ihr erhaltet ist ein Geschenk.“ Viele hungerten in der Coronazeit nach Gemeinschaft wie es sie in Beruf, Schule und bei Freunden gebe. Das geistige Brot, das die Kinder erhalten, könne auch in schwierigen Zeiten helfen.

„Tut dies zu meinem Gedächtnis“, heiße es bei der Wandelung zur Erinnerung daran, was Jesus für die Menschen sein wollte. „Er brach das Brot immer mit Menschen, denen es nicht so gut ging und die Sorge und Nöte hatten.“ Das Thema der Gottesdienste „Jesus – Brot des Lebens“ wurde mit der Geschichte von einem alten Bäcker erläutert.

In kleinen Chören singen die Kinder

Pastoralreferentin Birgit Janson hatte den Gottesdienst und ihre Erstkommunionkinder bestens vorbereitet. Bei der Geschichte und den Fürbitten wurden auch die Eltern und Paten mit einbezogen.

Die Erstkommunionkinder sangen in kleinen Chören das Lied „Nimm die Gaben an“ nach dem Gospel „When Israel was in Egypts Land.“ Damit gestalteten sie einen schönen musikalischen Kontrast zu den feierlichen Darbietungen der Sängerinnen Evi Kral, Theresa Dauer und Organisst Udo Dauer, die mit „Cari mio ben“ und „I will follow him“ die drei Gottesdienste festlich bereicherten.

Kommunion in Weismain: Das Brot des Lebens hilft in der Not
In drei Gruppen aufgeteilt feierten die Weismainer Kinder ihre Erstkommunion. Foto: Roland Dietz

Von Roland Dietz

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