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ALTENKUNSTADT

Kommunion in Altenkunstadt: Das Brot und die Sorgen teilen

Mit diesen jungen Christen begannen die Feierlichkeiten zur Erstkommunion in der katholischen Pfarrgemeinde Altenkunstadt. Foto: Dieter Radziej

Ein ganzes Wochenende lang wurde in Altenkunstadt Kommunion gefeiert. Hintergrund waren nicht nur die Vorkehrungen wegen der Corona-Pandemie, sondern auch die Renovierungsarbeiten in der katholischen Pfarrkirche, wegen der das Gotteshaus nicht zur Verfügung stand. „Jesus als die Quelle und das Brot des Lebens“ stand im Mittelpunkt der drei Kommunionfeiern am Samstag und Sonntag auf dem Gelände des katholischen Pfarr- und Jugendheims.

Ein außergewöhnlicher Ort, wie Pastoralreferentin Birgit Janson anmerkte, die die Kommunionkinder mit ihren Eltern, Paten und Angehörigen, Vertreter der kirchlichen und politischen Gemeinde sowie der Grundschulleitung und der Schule herzlich willkommen hieß. Pater Kosma hatte die Kommunionkinder in besonderer Weise auf diesen festlichen Tag vorbereitet.

Am Samstagnachmittag konnte Pater Kosma auch die zweite Gruppe der Kommunionkinderzu ihrer Heiligen Erstkommunion geleiten. Im Bild sein Pastoralreferentin Birgit Janson und die Ministranten. Foto: Dieter Radziej

Pfarrgemeinderats-Vorsitzender Thomas Geldner sprach herzliche Grußworte. Die Paten entzündeten nach einer musikalischen Einleitung die Erstkommunionkerze an der Osterkerze. Pater Kosma leitete zur Tauferinnerung der Erstkommunionkinder über. Machtvoll erklang das Lied „Fest soll mein Taufbund stehen.“

„Wir Menschen leben von mehr als nur dem Essen, und gerade wenn Brot geteilt wird, entsteht Gemeinschaft unter den Menschen.“
Birgit Janson, Pastoralreferentin

Eine Geschichte von einem alten Bäcker aus Paris, der das Brot mit von Schicksalsschlägen betroffenen Kunden das Brot und die Sorgen teilte, erzählte Pastoralreferentin Birgit Janson. Seine guten Worte trugen dazu bei, dass sich viele Menschen versöhnten. Deutlich wurde, dass Jesus bei Streit und Unfrieden gleichsam als das „Brot des Lebens“, Frieden und Versöhnung schenken kann, indem er sie im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe stärke, so die Pastoralreferentin. „Wir Menschen leben von mehr als nur dem Essen und gerade wenn Brot geteilt wird, entsteht Gemeinschaft unter den Menschen“, betonte sie.

Kleine Geschenke als Dank für die Paten

Auch am Sonntag begleitete herrlicher Sonnenschein die Feier zu Heiligen Erstkommunion in der katholischen Pfarrgemeinde Altenkunstadt, bei der die dritte Gruppe junger Christen erstmals vor den Tisch des Herrn trat. Foto: Dieter Radziej

Am Altar empfingen die Kinder ihre Erstkommunion. In einem Gebete dankten sie dafür, dass Gott ihren bisherigen Lebensweg begleitet habe, sie leite und auch weiterhin bei ihnen sein wolle. Diese Dankbarkeit war auch den Eltern, den Paten und allen anzumerken, die die Mädchen und Jungen bis zu diesem besonderen Tage zur Seite gestanden hatten. Pater Kosma segnete danach die Geschenke der Pfarrei und die Kommunionkinder. Sie dankten ihren Paten mit kleinen Geschenken.

Nach dem feierlichen Schlusssegen wurde in den Familien gefeiert. Erfreulich war, dass herrlicher Sonnenschein es ermöglichte, alle drei Festgottesdiensten für die 26 Kommunionkinder im Freien zu feiern.

Dank galt allen, die so liebevoll an den Vorbereitungen und der Ausgestaltung des Festtags für die Kommunionkinder teilgenommen hatten, sodass er für alle Beteiligten zu einem besonderen Ereignis wurde.

Von Dieter Radziej

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