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ALTENKUNSTADT

Kirchensanierung in Altenkunstadt ist abgeschlossen

Kirchensanierung in Altenkunstadt ist abgeschlossen
Generalvikar Monsignore Georg Kestel zelebrierte mit Pfarradministrator Pater Kosma Rejmer und Pater Josef den Festgottesdienst nach der erfolgreichen Kirchensanierung zur offiziellen Wiedereröffnung der Pfarrkirche Mariä Geburt. Foto: Dieter Radziej

Es war diesmal ein ganz besonderer Kirchensonntag, denn die katholische Pfarrgemeinde hatte doppelten Anlass zum Danken: Zum einen feierte sie Erntedank, zum anderen den Abschluss der Renovierungsarbeiten am Gotteshaus. Eigens aus diesem Anlass war Generalvikar Monsignore Georg Kestel nach Altenkunstadt gekommen.

Viele Früchte aus Garten und Feld schmückten den Altarraum der katholischen Pfarrkirche „Mariä Geburt“. Pater Kosma erinnerte in seinen einleitenden Worten daran, dass es in der Kirche daneben auch eine geistige Ernte gebe, und zwar in Form der Eucharistie. Er wünsche sich, dass diese ebenfalls reiche Früchte tragen möge. Bürgermeister Robert Hümmer würdigte den gelungenen Abschluss der Sanierungsarbeiten in der katholischen Pfarrkirche.

Ein Kunstwerk aus Stein und ein lebendiges Gebäude

Generalvikar Monsignore Georg Kestel gestand der katholischen Pfarrgemeinde zu, dass ihre Kirche, ein Kunstwerk aus Stein, jetzt wieder in neuem Glanz erstrahlt. Im Leben gebe es Stolpersteine ebenso wie Edelsteine. Die eigentlichen Bausteine einer Kirche seien aber die Menschen. Hier gebe es Begegnungen mit Gott, hier dürfe sich jeder im Glauben bestärkt fühlen, könne Gemeinschaft erleben, Erfahrungen austauschen und Anregungen für das eigene Leben erhalten.

Viele trügen dazu bei, dass die Altenkunstadter Pfarrkirche ein lebendiges Gebäude bleibt. Generalvikar Monsignore Georg Kestel sagte an diesem Festtag allen in der katholischen Pfarrgemeinde Altenkunstadt, die für dieses Gotteshaus Sorge tragen und es bewahren, ein herzliches Vergelt's Gott.

Erst kommt das Pfarrhaus dran, dann die Kirche

Nach der Eucharistiefeier und dem Schlussgebet ergriff Kirchenpfleger Thomas Siebenaller das Wort. Er erinnerte daran, dass sich Mitte 2015 ein Ring aus Buchszweigen an der Osterkerze entzündet hatte. Die Auswirkungen gaben Anlass für die Kirchensanierung. Allerdings wurde sie zunächst zugunsten der Renovierung des Pfarrhauses zurückgestellt. Zudem wollten die Verantwortlichen keine Schulden aufnehmen, so dass zunächst fünf weitere Jahre gespart wurde. Erst danach konnte, 14 Jahre nach der bisher letzten Renovierung, das Vorhaben angegangen werden.

Trotz der Beeinträchtigungen durch Covid 19 gelang es, die Arbeiten in nur vier Monaten und unfallfrei abzuschließen. Dafür bedankte sich Kirchenpfleger Thomas Siebenaller bei allen Staatlichen Stellen, bei Architekt Herbert Fleischmann, Bauleiter Gunter Czepera und allen Mitgliedern der Kirchenverwaltung, insbesondere Lorenz Nastvogel, sowie den kirchlichen Gremien, dem Chor und den Handwerkern.

Dank einer großzügigen Spende kann die Orgel renoviert werden

Da die Pfarrei von einem Altenkunstadter Ehepaar eine großherzige Spende erhalten hat, war sogar noch die Renovierung der Orgel möglich, informierte Kirchenpfleger Thomas Siebenaller die Gläubigen.

Auf die Arbeiten ging Bauleiter Gunter Czepera ein. Er zeigte auf, was in nur vier Monaten alles bewältigt werden konnte. Zugleich bedankte er sich für das Vertrauen der Kirchenverwaltung und das Entgegenkommen der öffentlichen Stellen. Allen beteiligten Handwerkern bescheinigte er eine sehr gute Arbeitsleistung und ein harmonisches Miteinander, was letztlich zum Gelingen des gesamten Vorhabens beigetragen habe.

Kirchensanierung in Altenkunstadt ist abgeschlossen
Heller und freundlicher präsentiert sich nun die Pfarrkirche. Da die Wiedereröffnung mit dem Erntedankfestsonntag zusammenfiel, war der Altarraum zusätzlich mit den Gaben aus den Gärten und von den Feldern geschmückt. Foto: Dieter Radziej
Kirchensanierung in Altenkunstadt ist abgeschlossen
Die Heilige Dreifaltigkeit hoch über dem Hauptaltar erstrahlt nach einer gründlichen Säuberung, teilweise neuen Vergoldung und Anstrich, in neuer Schönheit. Foto: Dieter Radziej

Von Dieter Radziej

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