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BAIERDORF

Heiße Motorsäge entfacht Flächenbrand bei Baiersdorf

Durch ihr schnelles Eingreifen konnten die Feuerwehren größeren Schaden verhindern. Foto: Dieter Radziej

Ein Moment der Unachtsamkeit genügte: Ein 30-Jähriger hatte am Samstagnachmittag Holz auf dem Familiengrundstück bei Baiersdorf gesägt, die heiße Kettensäge nach getaner Arbeit abgestellt – und nicht daran gedacht, wie trocken die Vegetation dieser Tage ist. Das führte gegen 14.40 Uhr zu einem Großeinsatz der Feuerwehren. Die Einsatzkräfte verhinderten durch ihr Eingreifen Schlimmeres. Dennoch wurden rund 2000 Quadratmeter Fläche ein Raub der Flammen.

Kein Hydrant in Reichweite, kein Wasser an Bord der Ortswehr

Lichterloh brannte eine Freifläche bei Baiersdorf. Foto: Dieter Radziej

Der Schaden beläuft sich laut Presseinformation der Polizeiinspektion Lichtenfels auf rund 1000 Euro. Glück im Unglück war, dass die nahestehende Hütte nicht Feuer fing: Bis die Feuerwehr eintraf, befeuchteten Ersthelfer diese immer wieder mit Regenwasser.

Die Rauchsäule des Flächenbrands unweit der Kreisstraße LIF 18 war weithin sichtbar und die Freiwillige Feuerwehr Baiersdorf mit ihrem neue Tragkraftspritzenfahrzeug schnell zur Stelle. Doch ohne Wasser an Bord und ohne Hydranten in Reichweite, konnten die Feuerwehrleute nur Schadensbegrenzung betreiben. Mit Feuerpatschen bekämpften sie die Flammen, doch aufgrund der größte der Brandfläche waren weitere Einsatzkräfte vonnöten.

Insgesamt wurden 2000 Quadratmeter ein Raub der Flammen. Foto: Dieter Radziej

Das Feuer hatte zu diesem Zeitpunkt einen großen Holzstoß erfasst, auch die Gartenzaunpfosten aus Holz loderten. Immer mehr Sträucher und Bäume fingen Feuer. Erst als die Stützpunktwehren aus Altenkunstadt und Burgkunstadt mit ihren Tanklöschfahrzeugen eintrafen, konnte der Flächenbrand eingedämmt und letztlich gelöscht werden. Ein Übergreifen auf benachbarte Grundstücke wurde verhindert. Die Einsatzleitung hatte Andreas Leikeim.

Die Gefahr von Vegetationsbränden ist derzeit sehr groß

Das Feuer breitete sich rausch aus. Foto: Dieter Radziej

Da es in den vergangenen Tagen und Wochen nicht geregnet hat, ist die Waldbrandgefahr hoch. Feuerwehren mahnen zu besonderer Vorsicht.

 

Von Dieter Radziej

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