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ALTENKUNSTADT

CSU Altenkunstadt hält das Lehrschwimmbecken für finanzierbar

Kinder lernen Schwimmen mit Schwimmbrettern. Damit das auch in Altenkunstadt möglich ist, spricht sich die CSU für den Bau eines Lehrschwimmbeckens aus. Foto: DLRG

Das Mittelzentrum (Altenkunstadt, Burgkunstadt und Weismain) benötige dringend wieder ein Lehrschwimmbecken, waren sich alle Anwesenden bei der jüngsten Vorstandssitzung des CSU-Ortsverbandes Altenkunstadt einig. „Oberstes Ziel sollte es sein, dass jeder Schüler, der die Grundschule verlässt, das Schwimmen gelernt haben sollte“, sagte Gemeinderätin Melita Braun. Aus ihrer Sicht biete den Schülern ein Lehrschwimmbecken vor Ort die Möglichkeit, über den Sportunterricht hinaus regelmäßig zu trainieren, um zu sicheren Schwimmern zu werden. Genau so wichtig sei es, um den Mittelschulstandort in Altenkunstadt zu stärken.

„Das Lehrschwimmbecken ist kein Luxus, sondern eine sinnvolle Investition in die Zukunft für Sport und Lebensqualität.“
Hans-Werner Schuster, Ortsvorsitzender

„Das Lehrschwimmbecken ist kein Luxus, sondern eine sinnvolle Investition in die Zukunft für Sport und Lebensqualität“, betonte Ortsvorsitzender Hans-Werner Schuster. Bürgermeister Robert Hümmer freute sich sehr, „dass die Entscheidung nun in der Hand der Bürgerinnen und Bürger liegt und demokratisch dem richtigen, weil zukunftsorientierten Bau des Lehrschwimmbeckens für Kinder, Enkelkinder und Senioren den Weg ebnet.“

„Schüler und Senioren, die in naher Zukunft das Bad nutzen können, werden dankbar auf die hoffentlich positive Entscheidung zum Bau zurückblicken“, meinte Thorsten Schmidtke.

Bürgermeister Hümmer wies nochmals deutlich auf den großen Vorteil hin, dass der Betrieb des Lehrschwimmbeckens ausschließlich durch ehrenamtliche Helfer aus DLRG und Wasserwacht erfolge, weshalb hinsichtlich der Betriebskosten definitiv kein Defizit zu erwarten sei. Die allgemeinen Betriebskosten würden auf die Schulstunden umgelegt und jedes Jahr neu berechnet, wodurch auch hier kein Defizit entstehen werde.

Außerdem äußerte sich Bürgermeister Hümmer konkret zu den Kosten. Der Anteil der Gemeinde Altenkunstadt werde 1 775 000 Euro betragen, was bei einer geplanten Finanzierung über 30 Jahre mit einem Zinssatz von 1,03 Prozent gerade einmal 70 000 Euro jährlich an Zins und Tilgung bedeuten werde. Die Gesamtkosten für den Bau bezifferte er auf 6,4 Millionen Euro, daran beteilige sich der Freistaat Bayern mit einer Förderung von 3,5 Millionen Euro, der Landkreis Lichtenfels mit 500 000 Euro, Burgkunstadt und Weismain zusammen mit 625 000 Euro. Somit bleibe ein Restbetrag von 1,775 Millionen Euro für Altenkunstadt.

Einheitlich sah das Vorstandsgremium den Bau des Lehrschwimmbeckens als große Aufgabe für die kommunale Zusammenarbeit und Grundpfeiler für ein starkes Mittelzentrum.

Stolz auf Emmi Zeulner, aber enttäuscht vom Gesamtergebnis

Außerdem ließ der CSU-Vorstand die Ergebnisse der Bundestagswahl Revue passieren. Die Gemüter waren zwar gedrückt angesichts des Gesamtabschneidens der Union. Stolz blickte man jedoch auf das Ergebnis der Bundestagsabgeordneten Emmi Zeulner – eines der besten Unionsergebnisse in der Bundesrepublik. (red)

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