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BURGKUNSTADT / ERLANGEN

Besondere Ehrung für Baur: Das Ehrenamt im Blick

Besondere Ehrung für Baur: Das Ehrenamt im Blick
Erhard Ströhl (Mitte), Bereichsleiter Informationsmanagement/Bau & Technik, und Manfred Gawlas (re.), Leiter der Unternehmenskommunikation, nahmen stellvertretend für die „Ehrenamtlichen“ der Baur-Gruppe die Auszeichnung aus den Händen des Bayerischen Innenministers Joachim Herrmann entgegen. Foto: Giulia Iannicelli

Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann hat am vergangenen Freitagabend in Erlangen sieben Arbeitgeber aus Ober-, Unter- und Mittelfranken sowie Schwaben mit der Auszeichnung „Ehrenamtsfreundlicher Betrieb – Gemeinsam für mehr Sicherheit“ gewürdigt. Die Auszeichnung soll ein Bewusstsein dafür schaffen, dass funktionierende Gefahrenabwehr neben dem Einsatz aller Ehrenamtlichen auch ein großes Engagement der Arbeitgeber voraussetzt. Mit dabei im Kreise der vorbildlichen Arbeitgeber ist die Baur-Gruppe.

Nur möglich, wenn Arbeitgeber „im Einsatz“ den Rücken freihalten

„Schutz und Hilfe für die Bevölkerung zu jeder Tages- und Nachtzeit kann es nur geben, wenn hinter den vielen ehrenamtlichen Helfern Arbeitgeber stehen, die ihren Beschäftigten trotz möglicher Auswirkungen auf den Betriebsablauf 'im Einsatz' den Rücken freihalten“, so der Innenminister.

Aber auch die Arbeitgeber profitierten: „Das Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr, in den freiwilligen Hilfsorganisationen und beim THW zeugt von großer Leistungsbereitschaft, Teamfähigkeit, Stressresistenz und hoher Motivation – alles wichtige Eigenschaften, die von den Ehrenamtlichen auch in ihre Arbeitsstellen eingebracht werden“, betonte Joachim Herrmann.

Vorschlag kam vom Kreisfeuerwehrverband Lichtenfels

Zum Hintergrund: Der Kreisfeuerwehrverband Lichtenfels hatte die Baur-Gruppe aufgrund der langjährigen vertrauensvollen Zusammenarbeit für die Auszeichnung vorgeschlagen. Michael Kannengießer, der Brandschutzbeauftragte der Baur-Gruppe und selbst als Kreisbrandmeister ehrenamtlich aktiv, reichte auf Bitte des Kreisfeuerwehrverbands die Unterlagen ein.

Mit einem Bündel von Maßnahmen unterstütz Baur die Ehrenamtlichen

Kreisbrandrat Timm Vogler unterstrich am Ehrungsabend vor den geladenen Gästen die Begründung. So unterstütze die Baur-Gruppe ihre ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit einem Bündel an verschiedenen Maßnahmen. Einige Beispiele. Die Baur-Gruppe:

• stellt ihre Einsatzkräfte unentgeltlich zu Einsätzen, Aus- und Fortbildungen frei;

• verzichtet darauf, den Verdienstausfall bei der Kommune geltend zu machen ;

• stellt ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern reservierte Parkplätze in Ausgangsnähe zur Verfügung, um im Notfall ein schnelles Erreichen des Fahrzeugs sicherzustellen;

• stellt Betriebsgelände für Übungen und Begehungen zur Verfügung.

Doch nicht nur mit den genannten Maßnahmen erhalte das Ehrenamt Unterstützung durch den Arbeitgeber. Auch durch finanzielle Förderung beteilige sich die Baur-Gruppe an Neuanschaffungen, Ausrüstungsgegenständen und vielem mehr, heißt es in der Pressemitteilung. Mehr als 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagierten sich in den umliegenden Freiwilligen Feuerwehren, in der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft, beim Bayerischen Roten Kreuz oder dem Technischen Hilfswerk.

„Wir freuen uns sehr, dass dieses, in der Baur-Gruppe traditionell stark verankerte Engagement eine öffentliche Würdigung erfahren hat.“
Erhard Ströhl, Baur-Bereichsleiter

„Ein herzliches Dankeschön geht an unsere ehrenamtlich tätigen Kolleginnen und Kollegen für diesen vorbildlichen Einsatz zum Wohle der Allgemeinheit. Wir freuen uns sehr, dass dieses, in der Baur-Gruppe traditionell stark verankerte Engagement eine öffentliche Würdigung erfahren hat“, unterstreicht Baur-Bereichsleiter Erhard Ströhl.

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