aktualisiert:

BURGKUNSTADT

Räume für Corona-Erkrankte in Burgkunstadt organisiert

Wahlschein
Zur Stimmabgabe aufgerufen sind die Bürger bei der Kommunalwahl am 15. März 2020 auch im Landkreis Lichtenfels. Foto: Bodo Schackow (ZB)

Voller Zuversicht gehen die beiden CSU-Ortsverbände Burgkunstadt und Mainroth in den Abschluss der Kommunalwahlen 2020, die Stichwahl um das Bürgermeisteramt. Dass Bürgermeisterin Christine Frieß dazu bereit ist, machte sie nochmals deutlich. Es sei viel erreicht worden in den vergangenen sechs Jahren und es befänden sich viele Projekte in Planung. Aßerdem habe sie für die Zukunft viele Ideen.

So habe das Thema Seniorenbetreuung und Wohnen im Alter in Burgkunstadt einen hohen Stellenwert für sie. Dass demnächst mit dem Bau von Wohnungen für Senioren und einer Tagespflege begonnen wird, sei ein gemeinsames Projekt der Friedrich-Baur-Stiftung, der Stadt Burgkunstadt und des BRK. Mit weiteren Interessenten und Investoren stehe man in Verhandlungen.

Vor ihrer Amtszeit habe sich 20 Jahre lang nichts getan. „Es hat sicherlich auch in dieser Zeit schon Bemühungen gegeben, aber es muss allen klar sein, dass ein derartiges Projekt von der Stadt alleine nicht gestemmt werden kann“, betonte sie. Dazu werde immer ein Investor gebraucht. Nun gehe es endlich vorwärts. Die Baur Stiftung sei immer gesprächsbereit. Von Untätigkeit könne also dabei keine Rede sein. Dies sei bei der kommunalen Zusammenarbeit nicht anders: „Von Anfang an war klar, dass die Realisierung eines Lehrschwimmbeckens nur in gemeinsamer Zusammenarbeit der heimischen Kommunen möglich ist.“ Die CSU und sie selbst hätten sich für den Bau ausgesprochen, im Gegensatz zu anderen politischen Parteien. Aber nach über 15 Jahren wisse man noch immer nicht wo hier die Reise hingeht.

Verbesserungen für die Stadtteile und die Kernstadt

Auch für die jüngeren Generationen habe sich einiges getan, was fortgeführt wird. Skaterbahn, der gemeinsame Jugendtreff in Altenkunstadt oder schnelles Internet seien Zukunftsweisend. Der Bau eines Sportzentrums durch und mit dem Landkreis sei eine Bereicherung. Ebenfalls werde seit über 20 Jahren von einer Dorferneuerung in Kirchkein gesprochen. In der vergangenen Wahlperiode sei dies wieder neu angestoßen worden und werde auf den Weg gebracht. Die Sanierung des alten Brauhauses in Mainroth werde nach allen baulichen Bescheiden jetzt auch angegangen. Konzepte der Bürger seien schon vor 20 Jahren und dann regelmäßig erstellt, aber eine Sanierung regelrecht verhindert worden. Auch die Möglichkeit zur Erschließung eines Baugebietes für Mainroth sei zusammen mit einem namhaften Ingenieurbüro gestartet worden.

„Ich bin auch weiter gewillt, in den Ortschaften Verbesserungen und Notwendigkeiten weiter zu forcieren“, versicherte Christine Frieß. Als Beispiel führte sie Hainweiher an, wo Kanäle, Versorgungsleitungen und Straßensanierung ebenso auf den Weg gebracht wurden wie der Bau eines Gemeinschaftsraums für die örtlichen Vereine. So werde auch ein neues Feuerwehrhaus in Theisau zeitnah gebaut.

Wegen der Bauruine der sogenannten „Akropolis“ in der Langen Gasse in Burgkunstadt habe die Stadtverwaltung mit einem Investor gesprochen, damit in einer vernünftigen Nutzung und Gestaltung dieser Schandfleck verschwinde. Erstellt werde demnächst auch eine Web-Seite im oberen Landkreis, die auf die Vermarktung von regionalen Produkten aufmerksam macht. Auch das Netzwerk zu höheren Stellen sei in Burgkunstadt gegeben. Ansonsten wäre es nicht möglich gewesen, zusammen mit der Baur-Gruppe der Stadt und den Abgeordneten den Standort des Wissenschaftscampus E-Commerc nach Burgkunstadt zu bekommen.

Behandlungsräume in der Stadthalle geschaffen

Wie kurzfristig die Stadtverwaltung sich aktueller Probleme annehme, zeigte die Frage in einer Wahlveranstaltung, was die Stadt angesichts der Corona-Pandemie tue: Räume für Erkrankte könnten in der Stadthalle eingerichtet werden. Auch wegen ihrer Versorgung sei man am Ball. (red)

Weitere Artikel