aktualisiert:

WEISMAIN

Alois Dechant begeht seinen 80. Geburtstag

Die Welt im Blick: Alois Dechant feiert an diesem Freitag seinen 80. Geburtstag. Dieter Radziej Foto: Foto:

Der Bauunternehmer Alois Dechant feiert an diesem Freitag seinen 80. Geburtstag. Der Weismainer Ehrenbürger hat auch seinen Heimatort durch seine Bautätigkeit und sein ehrenamtliches Engagement geprägt. Aufgrund der Corona-Pandämie hat er sich entschlossen, auf die geplante Feier zu verzichten, um niemanden in Gefahr zu bringen.

Bereits sein Vater Michael Dechant war Baumeister und der Slogan „Bauen mit Dechant“ hatte sich bald zu einem Qualitätsbegriff entwickelt. So war es verständlich, dass sich Alois Dechant nach dem Studium der Architektur und dem Ingenieurbau und 1963 in das Unternehmen eintrat. Aufgrund der Leistungsfähigkeit der Firma Dechant ließen auch Großprojekte nicht lange auf sich warten und viele Brücken- und Industriebauten, öffentliche Gebäude, Wohnhausbauten und Tiefbauprojekte wurden errichtet.

Gleichermaßen interessiert ist Alois Dechant an seinem Heimatort und dessen Entwicklung. Für die Zukunft würde er es sich wünschen, „dass stärker auf gutgemeinte Vorschläge von fachlicher Seite eingegangen werde, um so erhebliche Beträge für die gesamte Stadt einzusparen“, sagte der ehemalige Stadt- und Kreisrat.

Spenden statt Geschenke

Neben seinem beruflichen und ehrenamtlichen Engagement fand Alois Dechant auch Zeit für Hobbys wie den Fußballsport, wo er über Jahrzehnte als Schiedsrichter fungierte, das Wandern und Radfahren. Nachdem er bereits Wanderführer und Bücher über Weismain herausgegeben hat, bereitete sich Alois Dechant zu seinem Geburtstag ein besonderes Geschenk und verfasste unter dem Titel „Wahlfach Bauen“ seine Autobiografie. Den Erlös will er der Jugendarbeit der Vereine in Altenkunstadt, Burgkunstadt und Weismain spenden.

Statt Geschenke würde er sich zu seinem Geburtstag über Spenden freuen, die er selbst noch aufstocken werde. Sie sollen auch der Arbeit von Bischof Julian und der Nepalhilfe in Kulmbach zu Gute kommen.

Von Dieter Radziej

Weitere Artikel