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ALTENKUNSTADT

Ein Alien in der Kreuzberg-Kindertagesstätte Altenkunstadt

Ein Alien in der Kreuzberg-Kindertagesstätte Altenkunstadt
Bauchredner Erwin Motschenbacher bekommt Besuch von Fridolin. Der kleine Alien vom Planeten Quarks hat sich verflogen und ist ausgerechnet in der Altenkunstadter Kreuzberg-Kindertagesstätte gelandet. Foto: Bernd Kleinert

Sebastian Reich und die schlagfertige Nilpferddame Amanda kennt man vom Fernsehen. Mit Erwin Motschenbacher aus Friesen hatten die Mädchen und Jungs der Kreuzberg-Kindertagesstätte Altenkunstadt jetzt die Möglichkeit, einen Bauchredner einmal live zu erleben. Die vergnügliche Show ermöglicht hat der Elternbeirat, der damit Kindern und Erzieherinnen ein besonderes Geschenk machen wollte.

Für Erwin Motschenbacher ist der Auftritt in der komplett gefüllten Eingangshalle der Tagesstätte eine Art Premiere; präsentiert er doch erstmals sein neues Bühnenprogramm. Kaum hat sich der Künstler vorgestellt, bekommt er auch schon Besuch von Fridolin. Der kleine Alien vom Planeten Quarks hat sich mit seinem Raumschiff verflogen und ist auf der Erde gelandet. „Du bist hier in einem Kindergarten“, erklärt ihm Erwin Motschenbacher. „Aha, dann wachsen hier also Kinder“, folgert Fridolin. Die jungen Zuschauer erzählen dem Außerirdischen, wofür die Kita da ist und was sie hier so machen.

Warum das Alien keinen Spinat mag

Zusammen mit den Kindern singt Fridolin das Lied „Alle meine Entchen“, das man auch auf dem Planeten Quarks kennt und dort sogar in den Charts vertreten ist. Der kleine Außerirdische ist vom Gesang des Publikums begeistert: „Sau-cool habt ihr das gemacht“. Fridolin hat auf dem Kopf zwei Antennen. „Mit der einen kann ich nach Hause telefonieren und mit der anderen zaubern“, verrät er den ungläubig dreinblickenden Kindern. Zum Beweis verzaubert er Erwins Stimme, die plötzlich so klingt wie die des Aliens. Das finden aber weder die Zuschauer noch der Künstler toll. Ein Rückwärts-Zauberspruch soll Abhilfe schaffen.

Das Telefon klingelt, Frieda ist am Apparat. Fridolins Mutter möchte wissen, wo ihr Sprössling abgeblieben ist. „Du kommst sofort nach Hause. Das Essen steht auf dem Tisch. Es gibt Spinat“, fordert sie ihren Sohn auf. „Mögt ihr etwa Spinat?“, möchte Fridolin von den Kindern wissen. Für ihn zwar völlig unverständlich, aber sie mögen ihn. Kaum hat die außerirdische Puppe sich mit ihrem Raumschiff auf den Heimweg zum Planeten Quarks gemacht, taucht auch schon Elli auf. Die Kleine ist nicht nur neugierig, sondern auch ganz schön kess.

Sie inspiziert Erwins Kopf samt Ohren und Nasenlöchern und fragt ihn nach seiner Schuhgröße. „42“, verrät ihr der Bauchredner. „Aber sie stinken wie 48“, stellt Elli ungeniert fest. Die drollige Puppe möchte unbedingt zur Feuerwehr. Eine musikalische Übung, in die auch das Publikum einbezogen wird, macht auf lustige Weise deutlich, wofür die Floriansjünger zuständig sind. Mit stürmischem Beifall bedanken sich Kinder und Erwachsene bei Bauchredner Erwin Motschenbacher für die großartige Show.

Von Bernd Kleinert

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