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BAIERSDORF

JWU Altenkunstadt fordert bessere Information der Bürger

Wahlschein
Zur Stimmabgabe aufgerufen sind die Bürger bei der Kommunalwahl am 15. März 2020 auch im Landkreis Lichtenfels. Foto: Bodo Schackow (ZB)

„Der Wahlkampf ist voll im Gange und Aussagen werden verstärkt wahrgenommen“, sagte Marco Weidner, Vorsitzender der Jungen Wähler Union (JWU) Altenkunstadt bei einer Wahlveranstaltung in Baiersdorf. Im Mittelpunkt stehe die Vorstellung der Kandidaten, die für den Gemeinderat nominiert sind. Außerdem sollen aktuelle Themen angesprochen werden, denn es sei immer möglich, etwas zu verbessern. „Daher müssen Entwicklungsmöglichkeiten zügig nach vorne getragen werden, denn Stillstand ist Rückschritt.“

Unter dem Slogan „Unsere Heimat – Unsere Zukunft“ setze sich die JWU für Verbesserungen in Altenkunstadt ein. Statt persönliche Belange in den Vordergrund zu stellen, gelte es, Ideen und Vorschläge in gemeinsame Tätigkeiten zum Wohl der Bürger umzuwandeln.

Man dürfe dabei auch mal überstimmt werden, dabei sollte aber der respektvolle Umgang miteinander nie verlorengehen. „Die Bürger erwarten bei länger dauernden Projekten, dass sie besser informiert werden“, betonte Weidner. Zu diesem Konsens gehöre auch wieder ein besserer Kontakt zur heimischen Wirtschaft, um neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Mehr Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche

Es müsse für bauwillige junge Menschen wieder bezahlbares Bauland erschlossen werden. Dies gelte für Altenkunstadt genauso wie für die Ortsteile wie Baiersdorf oder Pfaffendorf. Deshalb sei es auch gut, dass sich in Altenkunstadt bei der Kinderbetreuung einiges tut. Verbessert werden müssten Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche und ihre Familien. „Die Junge Wähler Union wird sich weiter dafür einsetzen, dass man sich in Altenkunstadt wohlfühlen kann“, versicherte er.

Ein großes Thema in den nächsten Jahren seien die Finanzen, Ziel sei eine nachhaltige Finanzpolitik. Deshalb müsse die Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen verbessert werden. Gut sei es, wenn sich Bürger dafür einsetzen, wie bei Stadt- und Ortsführungen oder einer gemeinsamen Musikserenade. Hier müsse noch mehr von den Kommunen getan werden, um Kosten zu sparen.

Die Gemeinderatsliste für die anstehende Wahl reiche von erfahrenen Kandidaten bis zu jungen Bewerbern. Zwei der amtierenden Gemeinderäte treten wieder an. Zusammen deckten sie alle Berufsgruppen und Bevölkerungsschichten ab. Ziel sei es, wieder vier Gemeinderäte plus X in das Rathaus zu schicken. „Wir stehen für sachbezogene und moderne Politik, die sich durch jahrzehntelange Erfahrung widerspiegelt“, so Marco Weidner.

Für gute Vertretung des oberen Landkreises im Kreistag

Die Baiersdorfer Kandidatin Rebecca Mätzke-Zapf erklärte, dass sie sehr motiviert sei, für Altenkunstadt und seine Bürger mitzuarbeiten: „Man muss ich bei uns wohl fühlen können. Das muss immer im Mittelpunkt stehen.“ Der Vorsitzende der JU Obermain und Kreistagskandidat Niklas Stadelmann erläuterte die Wichtigkeit der Kreistagswahlen. Es gelte mit möglichst vielen Räten aus dem oberen Landkreis in das Gremium einzuziehen. (red)

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