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WEIDNITZ / NEUSES

Burgkunstadter FW für Querungshilfe und Tempomessgerät

Bürgermeisterkandidatin Susanne Bock von Wülfingen und die Stadtratskandidaten der Freien Wähler Burgkunstadt stellten sich in Neuses vor. Foto: red

In der Neuseser Schmiede stellten sich die Bürgermeisterkandidatin Susanne Bock von Wülfingen und die Kandidaten der Freien Wähler Burgkunstadt für den Stadtrat nach einer Abendwanderung von Weidnitz nach Neuses vor.

Susanne Bock von Wülfingen, geborene Petterich, ist technische Einkäuferin in der Baur-Gruppe Burgkunstadt, das heißt sie ist für die Beschaffung von Verbrauchs-Büromaterial oder Büromöbel der Firma zuständig. Sie fühle sich fest mit ihrer Heimatstadt Burgkunstadt verwurzelt, sagte sie. Ihr Bestreben sei es, die Kernstadt attraktiver zu machen und sowohl der Wirtschaft als wichtiger Partner zu Seite zu stehen, als auch die Vereine zu stützen. „Vereinsarbeit ist ehrenamtlich und unverzichtbar in unserer Gemeinschaft, die Vereine haben es verdient, dass dies besser gewürdigt wird“, sagte sie.

Appell, gemeinsam die Stadt voranzubringen

Ein besonderes Anliegen sei ihr der Marktplatz, auf dem zwar Dank der Vereine viele schöne Feste gefeiert werden, aber ansonsten sei dort nichts los. Das Schustermuseum zieht viele Touristen an, aber sie haben keine Möglichkeit zum Einkehren, da sehe sie großen Handlungsbedarf und es fehlten Begegnungsstätten für Jung und Alt.

Susanne Bock von Wülfingen strebt eine Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg an, deshalb haben die Freien Wähler das Motto „Gemeinsam miteinander leben“ für die Wahl 2020 gewählt. Auch die Kandidaten für den Stadtrat betonten bei der Vorstellungsrunde, dass es nur gemeinsam gehe, um die Stadt wieder vorwärts zu bringen. Dass die Kandidaten der Freien Wähler wissen, wo der Schuh drückt, belegten auch ihre ehrenamtlichen Aktivitäten, bei denen sie nahe an den Menschen seien. Die Anzahl der Vereine, in denen sich die Kandidaten aktiv einbringen ist groß: Fußball, Handball, Feuerwehr, Förderverein Kunomare, Förderverein Gymnasium und Realschule, Förderverein Deutsches Schustermuseum, Tafel Burgkunstadt, Kirche, Kapellenverein und Elternbeiräte in Kindergarten oder Schule.

Klage über die Verkehrsbelastung durch die B 289

Die Neuseser leiden unter dem starken Verkehr der B 289, der sich täglich durch die Ortschaft wälzt und sie in zwei Teile teilt. Querungshilfen würden nach ihrer Meinung zu einem gefahrloseren Übergang der Straße verhelfen. „Wir wären froh, wenn auch bei uns mal eine der mobilen Geschwindigkeitsmessanlagen für ein paar Wochen aufgestellt würde“, so der Tenor. Die Freien Wähler versprachen, sich darum zu kümmern. Außerdem beklagten die Vereinsvertreter, dass ihre Feste immer mehr mit Hygiene- und sonstigen Vorschriften belegt werden und es bald nicht mehr zu stemmen sei, was es an Anordnungen und Geboten zu beachten gilt. „Man hat das Gefühl, dass die Vereinsfeste komplett verschwinden sollen“, wurde beklagt.

Natürlich kam auch hier die Nachfrage nach dem Anbau des Feuerwehrhauses in Hainweiher. Dass das Feuerwehrhaus bisher weder Heizung noch Kanalanschluss und somit auch keine Toiletten hatte, war den Zuhörern nicht bekannt. Deshalb erschien ihnen der reine Anbau als überteuert. (red)

 

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