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ALTENKUNSTADT

Lebensqualität für ältere Menschen in Altenkunstadt

Lebensqualität für ältere Menschen in Altenkunstadt
Das segensreiche Schaffen der ehrenamtlichen Mitarbeiter und Helfer im Dienst an älteren Menschen würdigte die Projektgruppe „In der Heimat wohnen“. Quartiersmanagerin Angela Lohmüller (stehend, 6. v. li.), Caritas-Kreisgeschäftsführer Thomas Geldner (7. v. re.) und Bürgermeister Robert Hümmer (2. v. re.) dankten ihnen dafür. Foto: Bernd Kleinert

Mit einem Dankabend im Hotel „Fränkischer Hof“ in Baiersdorf sagte die Projektgruppe „In der Heimat wohnen“ ihren ehrenamtlichen Mitarbeitern und Helfern „Vergelt?s Gott“. „Ohne euer vorbildliches Engagement wäre Vieles nicht möglich“, würdigte Quartiersmanagerin Angela Lohmüller den unermüdlichen Einsatz der Frauen und Männer. Die Gruppe ist seit elf Jahren in der Gemeinde Altenkunstadt aktiv.

Das Projekt „In der Heimat wohnen“ wurde nach Aussage der Diplom-Sozialpädagogin vom Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg und der Josephs-Stiftung entwickelt. In Altenkunstadt werde es seit 2009 vom Caritasverband für den Landkreis Lichtenfels in enger Kooperation mit der Gemeinde, dem Friedrich-Baur-Seniorenzentrum und der Friedrich Baur GmbH umgesetzt. „Wir möchten ein Wohnmodell verwirklichen, das Menschen in allen Lebensphasen den Verbleib in ihrer vertrauten Umgebung gewährleistet“, beschrieb Lohmüller die Ziele des Projekts. Sie dankte den ehrenamtlichen Mitarbeitern und Helfern, die sich mit viel Energie und tollen Ideen in die Projektarbeit einbrächten: „Dabei zählt nicht nur, was ihr macht, sondern auch wie ihr es tut, nämlich mit Liebe und Hingabe.“

„Es zählt nicht nur, was ihr macht, sondern auch wie ihr es tut, nämlich mit Liebe und Hingabe.“
Angela Lohmüller, Quartiersmanagerin

Bei einer Vorstellungsrunde informierten die Ehrenamtlichen über ihre Tätigkeiten. Dabei wurde deutlich, welch breites Spektrum an Aktivitäten in den vergangenen elf Jahren entstanden ist. Die Palette reicht von Bilder- und Filmabenden über Kochveranstaltungen bis hin zu Theateraufführungen, Konzerten und Wanderungen. Zusammen mit dem Seniorenzentrum richtet die Projektgruppe jedes Jahr den „Altenkunstadter Adventsmarkt“ aus und in Zusammenarbeit mit dem evangelischen Kreativkreis „Die Montagsbastler“ gestaltet man im Frühling vor dem Seniorenheim einen Osterbrunnen.

Reinhold Hüttner erzählte von seinem Frühstücks-Service. An sieben Tagen in der Woche bringt er Mitbürgern auf Wunsch frische Brötchen oder Kuchen ins Haus. Um häusliche „Stolperfallen“ zu beseitigen und dadurch Unfälle zu vermeiden, bietet die Projektgruppe kostenlose Wohnraum-Anpassungsberatung an. Martha Weidlich hat sich dafür zur Beraterin ausbilden lassen. Marita Gabeli und Waltraud Fischer informierten über das „Altenkuschter Bürgercafé“, das einmal im Monat am Sonntagnachmittag im Seniorenzentrum seine Pforten öffnet. Unter Leitung von Annegret Weinlein wird regelmäßig Gymnastik angeboten, die großen Zuspruch findet.

Lebensqualität für ältere Menschen in Altenkunstadt
An Ideen mangelt es der Projektgruppe „In der Heimat wohnen“ nicht. Eine Riesengaudi war das Rollator-Rennen aus Anlass des zehnjährigen Bestehens der Caritas-Initiative. Foto: Bernd Kleinert

„Jeder macht das, was er kann. Zusammen sind wir eine starke Truppe“, fasste die Quartiersmanagerin zusammen. „Es ist wirklich großartig, was hier geleistet wird. Ein Dienst, der sich nicht bezahlen lässt“, stellte Geschäftsführer Thomas Geldner vom Caritasverband fest. Er dankte allen Mitarbeitern sowie der Gemeinde Altenkunstadt für die tatkräftige Unterstützung. Geldner lobte Angela Lohmüller: „Du bist mit Herzblut dabei, stehst für unsere Arbeit ein, füllst das Projekt aus“.

„Ein Glücksfall für Altenkunstadt“

„Es ist fantastisch, wie ihr euch für eure Mitmenschen einsetzt. Gut, dass es euch gibt“, sagte Bürgermeister Robert Hümmer. Angela Lohmüller sei für Altenkunstadt ein Glücksfall, denn letztlich habe sie das Projekt „In der Heimat wohnen“ in der Gemeinde aufgebaut. Detlef Lehmann zeigte einen Film von der Grundsteinlegung für das Senioren-Wohnprojekt „Wohnen im Apfelgarten“. Zum Nachdenken regte die von Angela Lohmüller vorgetragene Geschichte „Der Mann mit dem Ehrenamt“ an. Ein Dankessen rundete den Helferabend ab.

Von Bernd Kleinert

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