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BURGKUNSTADT

Investor baut 22 Wohnungen in Burgkunstadt

Bauprojekt: 22 Wohnungen will ein Investor auf diesem Grundstück in der Lichtenfelser Straße 80 in Burgkunstadt bauen. Foto: Gerhard Herrmann

Eine Wohnanlage mit 22 Wohnungen und Parkgarage will ein Investor in der Lichtenfelser Straße 80 in Burgkunstadt errichten. Der Bauausschuss des Stadtrats hat das Vorhaben am Dienstagabend genehmigt. Um die erforderlichen 37 Parkplätze nachzuweisen, muss ein Ablösebetrag von 500 Euro für einen Stellplatz geleistet werden.

Die Umbauarbeiten am Deutschen Schustermuseum, die ursprünglich mit rund 125 000 Euro veranschlagt waren, haben sich auf 137 400 Euro erhöht, wie Architekt Reinhold Huth mitteilte. Die Mehrkosten entstanden für Arbeiten im Dachbereich wie eine Fluchtleiter, einen Dachausstieg und einen Rauchabzug. Da die Regierung von Oberfranken in Aussicht gestellt hat, auch die Mehrkosten mit rund 60 Prozent zu fördern, genehmigten die Stadträte dies bei einer Gegenstimme.

Satzung für Bebauungsplan „Lerchenbühl III West“

Nach einer neuerlichen Auslegung des Bebauungsplan „Lerchenbühl III West“ und der Beteiligung der Behörden sowie der Träger öffentlicher Belange waren keine Änderungen der Planung erforderlich. Der Baubauungsplan wurde daher als Satzung beschlossen.

Aufgrund einer Anfrage hat die Verwaltung die Verordnung zur Freigabe von Sonntagen zum Warenverkauf ( Oster-, Pfingst-, Kirchweih- und November-Markt) überarbeitet. Thomas Müller (Bürgerverein) kritisierte, dass diese nicht der aktuellen Rechtssprechung, insbesondere wegen der Festlegung des „Marktumfeldes im Stadtbereich“ entspreche. Geschäftsleiter Sven Dietel betonte, der Marktbereich in der Stadt sei genau definiert, was auch Günter Knorr (CSU) und Wolfgang Sievert (SPD) so sahen. Sievert und Zweite Bürgermeisterin Ulriche Koch (SPD) baten, zu bedenken, ob der Allerheiligentag ein Marktsonntag sein soll. Dennoch wurde die Satzung mehrheitlich beschlossen.

Kindertagestätte St. Theresia rechnet heuer mit einem Defizit

Bei der Betriebsführung der Kindertagestätte St. Theresia wurde im Jahr 2018/19 ein Überschuss von 39 813 erwirtschaft, während durch den höheren Personalbedarf in der Notkrippengruppe, der nicht förderfähig ist, mit einem Defizit von von 23 650 Euro im Haushaltsjahr 2019/20 zu rechnen ist, wie das Heilpädagogische Zentrum Lichtenfels als Träger mitteilte. Der Stadtrat billigte den Haushalt.

Aus dem Stadtrat

Bürgermeisterin Christine Frieß berichtete, dass das Landratsamt die Aufnahme eines Darlehens von 335 000 Euro für den Neubau der Straße von Eben nach Schmeilsdorf genehmigt hat. Die Kosten für den Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße von Kirchlein nach Weides betragen 789 505 Euro, wovon die Stadt 264 805 Euro finanzieren muss, so Frieß.

Der Tiefbrunnen V soll überprüft werden, nachdem wegen eines Ölschadens im Bereich des Altenheims das Wasserrecht nur für zehn Jahre erteilt worden war. Wenn der Brunnen dem aktuellen Stand der Technik entspricht, wäre auch ein längerfristiges Wasserrecht möglich, erklärte Bürgermeisterin Christine Frieß. Beschlossen wurde daher die Vergabe von geophysikalischen Untersuchungen an die Firma Dr. Lux Geophysikalische Fachberatung für 6528 Euro, von brunnenbautechnischen Arbeiten, dem Ein- und Ausbau der Pumpe, Reinigung und Kamerabefahrung an die Firma Aqua Bohr- und Brunnenbaugesellschaft mbH für 16 561 Euro.

Die Stadt hat dem Landschaftspflegeverband im Landkreis Lichtenfels 2009 ein befristetes zinsloses Darlehen über 4905 Euro gewährt und die Laufzeit zwischenzeitlich um fünf Jahre verlängert. Beschlossen wurde, das Darlehen nicht, wie gewünscht unbefristet festzulegen, sondern die Laufzeit nur um fünf weitere Jahre zu verlängern.

Abgelehnt wurde die Bitte der Gemeinde Altenkunstadt um eine finanzielle Unterstützung für Sanierungsarbeiten am Friedhofsweg in Strössendorf, da die Verwaltung und der Stadtrat hierfür weder eine rechtlich noch moralische Verpflichtung sehen.

Aus dem Spendentopf der Sparkasse Coburg-Lichtenfels soll der evangelische Kindergarten 3000 Euro zur Beschaffung einer Spiel- und Bewegungslandschaft erhalten.

Die Friedrich-Baur-Grundschule soll mit digitaler Technik ausgerüstet werden. So hat der Stadtrat beschlossen, IT-Medientechnik für 15 603 Euro von der Firma Compu-House GmbH, Weismain, installieren zu lassen, nachdem neben der Förderung des Freistaates im Rahmen des „Digitalbudgets für das digitale Klassenzimmer“ die Bundesregierung zusätzliche Mittel für eine zeitgemäße IT-Bildungsstruktur zur Verfügung stellt.

Lukas Heppner stellte sich als neuer Mitarbeiter der Rathausverwaltung vor. Bestätigt wurden Thomas Erhardt als Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Kirchlein und Roland Heinel als sein Stellvertreter.

Die Umbauarbeiten des Deutschen Schustermuseums werden teurer als geplant. Auch die Mehrkosten werden gefördert. Foto: Gerhard Herrmann

Von Dieter Radziej

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