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ALTENKUNSTADT

Barrierefreier Weg zur Pfaffendorfer Sankt-Georgs-Kirche

Barrierefreier Weg zur Pfaffendorfer Sankt-Georgs-Kirche
Die katholische Filialkirche Sankt Georg in Pfaffendorf erhält einen barrierefreien Zugangsweg und eine Toilette. Foto: Stephan Stöckel

Die katholische Filialkirche Sankt Georg in Pfaffendorf erhält einen barrierefreien Zugangsweg und eine Toilette. Bereits im Mai hatte der Bauausschuss einen entsprechenden Antrag der katholischen Kirchenstiftung gebilligt. Weil das Landratsamt das Vorhaben nur unter Bedingungen genehmigt will, beriet der Bauausschuss am Dienstagabend erneut darüber. So muss der Mindestabstand zur Staatsstraße 15 Meter betragen und die Größe der WC-Anlage ist auf den Bedarf abzustimmen. Gegen die Auflagen regte sich kein Widerstand.

Im Dezember hatte der Bauausschuss die Aufstellung einer Werbeanlage in der Weismainer Straße wegen der zunehmende Flut an Plakattafeln entlang der Durchgangsstraße abgelehnt. Nun sieht es so aus, als könnte die 4,47 Meter hohe und 3,89 Meter breite Tafel der Deutschen Plakat-Werbung GmbH doch noch aufgestellt werden. Das Landratsamt und das Staatliche Bauamt Bamberg sehen keine Beeinträchtigung des Ortsbilds und berufen sich auf einschlägige Gerichtsurteile, die eine Ablehnung unmöglich machten.

Davon unbeeindruckt zeigte sich Norbert Schnapp (JWU): „Wenn wir die Reklameanlage genehmigen, dann haben wir in einem halben Jahr drei von der Sorte dort stehen. Die Herren vom Amt tun sich leicht – sie wohnen ja nicht da.“ Dem widersprach Bürgermeister Robert Hümmer (CSU). Der Gemeinde seien rechtlich die Hände gebunden.

Beitrag gegen Lichtverschmutzung und zum Schutz von Insekten

Die Anlage wird beleuchtet. In der dunklen Jahreszeit sei das kein Problem, aber im Sommer, warnte Ludwig Winkler (FBO). Zum Schutz der Insekten sollte in der warmen Jahreszeit auf eine Beleuchtung verzichtet werden. Auch in anderen Bereichen sollte man sich zum Schutz der Insekten Gedanken darüber machen, die Beleuchtung zu reduzieren. Man verständigte sich darauf, zu prüfen, ob ein Verzicht der Beleuchtung im Sommer rechtlich möglich ist. Es soll überprüft werden, ob auch bei einer bestehenden Tafel die Beleuchtung abgeschaltet werden könne. Sobald Klarheit herrscht, soll erneut über den Antrag abgestimmt werden.

„Ich führe doch keinen Tanz auf, wegen einer nicht genehmigten Sache“, wandte sich der Bürgermeister gegen eine Ortsbesichtigung wegen eines Bauvorhaben in Maineck. „Das ist ein Tanz für den Bürger“, erwiderte Winkler. Anne und Stefan Sack möchten dort unweit des Friedhofs ein Wohnhaus im Außenbereich errichten. Dort darf nur bauen, wer privilegiert ist, wie land- und forstwirtschaftliche Betriebe. Würde der Bauplatz nach Norden hin zur bestehenden Bebauung verschoben, könne man über eine Anschlussbebauung reden, meinte Johannes Oppel von der Bauverwaltung. Winkler stimmte als einziger für das Bauvorhaben.

Mitarbeiter des Wasserwerkes hatten die ehemalige Trinkwasserquelle in Strössendorf begutachtet. Da eine Sanierung zu aufwändig wäre und die sehr schwache Quellschüttung eine Nutzung unrentabel mache, beschloss das Gremium, das Wasserrecht zur Entnahme von Grundwasser aufzugeben.

Nahe der Kreuzberg-Kita befindet sich im Baugebiet „Evangelische Kirche“ ein Grundstück, das die Gemeinde für eine Erweiterung oder einen Spielplatz zurückgehalten hatte. Weil das Rote Kreuz in der Theodor-Heuß-Straße ein „Haus des Kindes“ errichten wird, sind die Pläne vom Tisch. Winkler regte an, sich bei einer Ortsbesichtigung Gedanken über eine mögliche Nutzung zu machen.

41 Parkplätze für Seniorenwohnungen in der Langheimer Straße

Stefan Linz möchte in der Langheimer Straße barrierefreie Seniorenwohnungen bauen. Für sein Bauvorhaben muss der Investor aus Bad Staffelstein 41 Parkplätze vorhalten. Da auf seinem Areal nur 36 möglich sind, will er auf einem benachbarten Grundstück, neben der Zufahrt zur Neumühle vom Baugebiet „Weidner“ aus, fünf weitere schaffen. Das Gremium erteilte eine Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplanes.

für die Generalsanierung der Altenkunstadter Grundschule vergeben wurden nach Auskunft des Bürgermeisters die Arbeiten zum Preis von 22 278 Euro an die Schreinerei Fischer aus Burkheim vergeben. Die Bayernwerk Netz GmbH in Kulmbach sorgt dafür, dass auf der Baustelle Strom fließt (Kosten: 35 387 Euro). Die Werner Grampp GmbH aus Mainleus baut eine mobile Trennwand ein, die 14 395 Euro kostet.

Von Stephan Stöckel

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