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ALTENKUNSTADT

Der Frauenkreis ist Aushängeschild der Gemeinde

Der Frauenkreis ist Aushängeschild der Gemeinde
Vertrauensbeweis: Im Führungsteam des katholischen Frauenkreises Altenkunstadt bleibt alles beim Alten. Pfarrgemeinderatsvorsitzender Thomas Geldner (6. v. re.) und Franziskanerpater Josef (5. v. li.) wünschten den Vorstands- und Beiratsmitgliedern mit den Vorsitzenden Roswitha Arnold (7. v. re.) und Anni Gückel (6. v. li.) für ihre zweijährige Amtszeit alles Gute. Foto: Bernd Kleinert

Kirchlich und sozial engagiert war der Katholische Frauenkreis Altenkunstadt im vergangenen Jahr. Mit vielfältigen Aktivitäten bereicherte er das gesellschaftliche Leben der Gemeinde. Dies wurde bei der Hauptversammlung am Mittwochabend im Pfarrheim Sankt Kilian deutlich, als zahlreiche Mitglieder Bilanz zogen. Die Neuwahl ergab einen beeindruckenden Vertrauensbeweis für das Führungsteam.

„Unser Verein steht auf gesunden Füßen:

Wir haben sowohl zahlreiche Spender wie auch viele Leute, die sich ehrenamtlich

einbringen und immer da sind, wenn sie gebraucht werden.“

Roswitha Arnold, Vorsitzende

„Unser Verein steht auf gesunden Füßen: Wir haben sowohl zahlreiche Spender wie auch viele Leute, die sich ehrenamtlich einbringen und immer da sind, wenn sie gebraucht werden“, erklärte Vorsitzende Roswitha Arnold. Sie erinnerte in ihrer Rückschau an den ökumenischen Gottesdienst anlässlich des Weltgebetstags in der katholischen Kirche, den Frauenfasching, der „voll eingeschlagen“ habe, die Gestaltung von Kreuzweg-, Mai- und Rosenkranzandachten sowie an den Jahresausflug nach Amberg.

Der demografische Wandel macht auch vor dem katholischen Frauenkreis nicht Halt. „Aus unserer geplanten Radwallfahrt ist eine Autowallfahrt geworden, denn bis auf zwei Frauen wollte niemand in die Pedale treten“, sagte Arnold schmunzelnd. Als „Riesenerfolg“ bezeichnete sie das Frauenfrühstück, das mit mehr als 90 Teilnehmerinnen unerwartet großen Zuspruch gefunden habe.

Dank des Zusammenhalts und der Harmonie funktioniert es

Gut angenommen wurde ihren Worten zufolge das vom Frauenkreis ausgerichtete Fastenessen, dessen Erlös an das Hilfswerk Misereor ging. Beim Straßenfest der Altenkunstadter Vereine habe man die Besucher mit warmen und kalten Speisen kulinarisch verwöhnt.

Die Vorsitzende dankte allen Mitarbeitern, Helfern und Spendern. „Wir halten zusammen, es herrscht Harmonie und deshalb funktioniert es bei uns auch!“

Der Vereinsstatistik der 2. Vorsitzenden Anni Gückel war zu entnehmen, dass der Frauenkreis 216 Mitglieder hat. Im Berichtszeitraum gab es sechs Neuaufnahmen, acht Todesfälle und einen Austritt.

Geld kommt nicht in den Sparstumpf, sondern wird für Gutes ausgegeben

Der Finanzbericht von Schatzmeisterin Sonja Herold verdeutlichte, dass das aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und bei Verkaufsaktionen erwirtschaftete Geld nicht in den Sparstrumpf gesteckt, sondern größtenteils wieder für wohltätige Zwecke ausgegeben wurde. So habe der Frauenkreis nicht nur für Aufgaben der Pfarrgemeinde großzügig gespendet, sondern auch acht behinderte Mitbürger im Gemeindebereich bedacht. Mit jeweils 500 Euro habe der Verein das Kenia-Projekt des Ehepaars Sachs aus Strössendorf sowie die Arbeit des Hospizvereins Lichtenfels unterstützt.

Mit einem Blumenpräsent dankte Zweite Vorsitzende Anni Gückel der Vereinschefin Roswitha Arnold für ihren unermüdlichen Einsatz, mit dem sie das Vereinsschiff auf Kurs hält.

„Der Frauenkreis ist ein Aushängeschild für unsere Pfarrei. Das können wir gar nicht hoch genug schätzen.“
Thomas Geldner, Pfarrgemeinderatsvorsitzender

„Der Frauenkreis ist ein Aushängeschild für unsere Pfarrei. Das können wir gar nicht hoch genug schätzen“, lobte Pfarrgemeinderatsvorsitzender Thomas Geldner. Er dankte den Damen, die es hervorragend verstünden, sowohl fröhliche Feste zu organisieren wie auch gottesdienstliche Feiern zu gestalten. „Ohne euch wäre unsere Pfarrgemeinde sehr viel ärmer“.

Geldner lobte die emsigen Bastlerinnen, die mit ihrem kreativen Schaffen dazu beitragen würden, dass der Frauenkreis für kirchliche und soziale Zwecke spenden könne.

Hinweis auf den Frauenfasching und den Weltgebetstag

Die Vorsitzende wies auf den Frauenfasching am Sonntag, 16. Februar, um 14 Uhr im Pfarrsaal hin. Für das närrische Spektakel bat sie um Kuchen- und Tortenspenden. Das Backwerk kann ab 12.30 Uhr im Pfarrheim angeliefert werden.

Der Weltgebetstag der Frauen am Freitag, 6. März, wird Arnold zufolge zwar von Damen der evangelischen Kirchengemeinde ausgerichtet, findet aber in der katholischen Pfarrkirche „Mariä Geburt“ statt, da die Kreuzbergkirche mit ihrem Gemeindezentrum anderweitig belegt ist. Dem ökumenischen Gottesdienst, für den Frauen aus Simbabwe die Gebetstexte ausgearbeitet haben, schließt sich ein geselliges Miteinander im Jugendheim „Villa“ an.

Der neue Vorstand

Bei den Wahlen wurden Vorsitzende Roswitha Arnold und ihre Stellvertreterin Anni Gückel in ihren Ämtern bestätigt. Sonja Herold kümmert sich um die Finanzen, Irmgard Radziej um die Schriftführer-Arbeiten. Dem Beirat gehören an Elisabeth Natterer, Doris Oppel, Rosanne Tucakovicz, Gabi Vonbrunn, Pia Welscher, Elisabeth Wiehle und Ingrid Zapf. Zu Kassenprüfern wurden Helga Öhrlein und Rosemarie Klerner bestimmt.

Von Bernd Kleinert

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