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BURGKUNSTADT

Grüne wollen den Burgkunstadter Marktplatz beleben

Grüne wollen den Burgkunstadter Marktplatz beleben
Anlässlich der im Stadtrat vorgestellten Entwürfe zur Marktplatzbelebung haben sich die Grünen und ihr Bürgermeisterkandidat Sebastian Callens (2. v. re.) mit Interessenten und Fachleuten am Marktplatz zu einem Ortstermin getroffen, um über ein neues Konzept zur Belebung des Marktplatzes zu sprechen. Foto: red

Ein Schustercafé mit Kunstgalerie, Kunstakademie und Wohnraum im bisher leerstehenden Gebäude Am Bauershof 2 würde zur Belebung des Marktplatzes in Burgkunstadt beitragen. Hierfür gäbe es obendrein bereits einen privaten Interessenten.

Anlässlich der in der jüngsten Stadtratssitzung vorgestellten Entwürfe zur Marktplatzbelebung haben sich die Grünen und ihr Bürgermeisterkandidat Sebastian Callens mit Interessenten und Fachleuten am Marktplatz zu einem Ortstermin getroffen, um über ein neues Konzept zur Belebung des Marktplatzes zu sprechen. Zumal die Idee eines Parkhauses in Marktplatznähe nach dem Ergebnis der Studie nicht benötigt wird.

Das Schustermuseum könnte von dem Konzept profitieren

Auch das Schustermuseum könnte von dem neuen Konzept profitieren, meint Callens. Unweit vom ursprünglichen Standort könnten die zur Zeit aus Platzgründen aus dem Museum ausgelagerten schweren Produktionsmaschinen im Gebäude Am Bauershof 2, barrierefrei im Erdgeschoss wieder einen Platz finden. Der informative Film über die Historie der Schuhproduktion könnte dort wieder gezeigt werden. Mit einem modernen Museumskonzept, das die Schuhproduktion von ihren Anfängen in Burgkunstadt bis hin zu der heutigen Schuhproduktion in fernen Ländern zeigt, würde das Interesse der Allgemeinheit neu erweckt werden. Auch das Ausstellungsdesign wäre mit wenig Geld auf ein zeitgemäßes Niveau zu heben.

Vorstellen könne sich Bürgermeisterkandidat Sebastian Callens beispielsweise „ein lebendiges Schustercafé“, in dem die eindrucksvollen Produktionsmaschinen zu sehen sind. Das Schustercafé könne auch als Eisdiele, die in Burgkunstadt mittlerweile gänzlich fehlt, und mit Sitzplätzen im Freien durch einen heimischen Betreiber geführt werden. Der neue Werkstattladen sowie der bestehende Teil des Schustermuseums am Marktplatz könnten durch den zweiten Standort Am Bauershof 2 bereichert werden. In dem Gebäude könnte neben Ausstellungsräumen auch eine Kunstakademie entstehen, in der Kunstkurse überregionaler Künstler stattfinden, so Callens. Dies würde auch Teilnehmer aus einem weiten Umkreis anziehen. Im Gegensatz zu anderen Regionen sind die Übernachtungs- und Essenspreise in der Gastronomie vor Ort vergleichsweise günstig. Das Gebäude ist zudem groß genug, um zusätzlichen Wohnraum darin zu schaffen. Die Nachfrage nach Wohnungen in Burgkunstadt ist groß.

Sitzmöglichkeiten und mehr Grün auf dem Marktplatz

Sebastian Callens betonte: „Es gibt viele gute Ideen, um den Marktplatz von einem Parkplatz wieder in einen lebendigen Platz zu verwandeln. Das Konzept hierzu würden wir gemeinsam mit den Anwohnern und interessierten Bürgern verwirklichen wollen.

Gefragt sind hier alle Bürger, denn es ist unsere Stadt, in der wir leben.“ Erste Ideen gibt es bereits: etwa eine Reduzierung von etwa 20 Parkplätzen am Marktplatz, eine Begrünung ohne bauliche Veränderungen beispielsweise durch Hochbeete, Sitzmöglichkeiten, einen Trinkwasserspender oder eine E-Bike-Lade- und Fahrradreparaturstation.

„Auf diese Weise könnte wieder ein Platz für Jung und Alt im Herzen Burgkunstadts entstehen“, sagte Callens.

Weitere Artikel zur Kommunalwahl am 15. März finden Sie unter www.obermain.de/kommunalwahlen.

 

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