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ALTENKUNSTADT

Sebastian Fischer rückt in Altenkunstadter Gemeinderat nach

Der Bürgerbus ist in Altenkunstadt ein Erfolgsmodell
Sebastian Fischer (2. v. li.) wurde als Nachfolger von Thorsten Schmidtke vereidigt. Für den neuen Gemeinderat der Jungen Bürger gab es Blumen von Bürgermeister Robert Hümmer (2. v. re.) und seinen Stellvertretern Georg Deuerling und Almut Schuhmann. Foto: Stephan Stöckel

Thorsten Schmidtke von den Jungen Bürgern (JB) hatte im Dezember vergangenen Jahres aus privaten Gründen sein Amt niedergelegt. Für ihn rückte Sebastian Fischer nach, der am Dienstagabend von Bürgermeister Robert Hümmer feierlich vereidigt wurde.

Was hat sich der 40-jährige Altenkunstadter für seine Arbeit im Gremium vorgenommen? „Ich möchte nicht der Gemeinderat mit der kürzesten Amtszeit werden“, sagte er augenzwinkernd mit Blick auf die Kommunalwahl am 15. März dieses Jahres. Der Inhaber einer Altenkunstadter Werbeagentur zeigte sich im Gespräch mit dieser Zeitung zugleich zuversichtlich, in den neuen Gemeinderat gewählt zu werden: „Schließlich führe ich die Liste der Jungen Bürger an.“ Die Gestaltung der Neuen Mitte und die Beruhigung des Ortskerns sind ihm zwei Herzensanliegen.

Keine grellen Farben für den Außenputz, keine exotischen Arten

Der Plan für das Baugebiet in Pfaffendorf mit seinen sechs Parzellen lag im Rathaus öffentlich aus und ging den Trägern öffentlicher Belange zu. Auf Anregung des Landratsamtes sind bei der Farbgestaltung des Außenputzes grelle Farbtöne, die eine Blendwirkung entfalten können, nicht erlaubt, wie Architekt Georg Dietz aus Weismain erläuterte.

Fremdländische Arten sind bei der Eingrünung der Grundstücke tabu. „Wer überprüft es, wenn dann doch eine drei Meter hohe Thujahecke im Garten steht?“, fragte sich Ludwig Winkler von den Freien Bürgern der Ortsteile (FBO). „Die verbindliche Festsetzung im Bebauungsplan hat rechtlichen Charakter“, erwiderte Dietz.

Rechtskonforme Satzung fürs Jugendparlament ist in Arbeit

Die Kommunen Alten- und Burgkunstadt sowie Weismain sollen ein gemeinsames Jugendparlament erhalten. Die Idee dazu hatten die drei Jugendbeauftragten Stephanie Dittrich (Bündnisgrüne/Altenkunstadt), Janine Brunecker (Gemeinschaft Unabhängiger Bürger/Weismain) und Marco Hennemann (CSU/Burgkunstadt). Erstere erkundigte sich bei Geschäftsstellenleiter Alexander Pfaff, wie es um das Vorhaben bestellt ist. Ein Jurist am Landratsamt sei gerade dabei, so der Experte, eine rechtskonforme Satzung für das Jugendparlament zu erstellen, der dann den Gemeinde- und Stadträten der drei Kommunen zur Beschlussfassung vorgelegt werde.

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