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ALTENKUNSTADT

Millionen-Förderung für die neue Mitte Altenkunstadts

3,4 Millionen Förderung für die neue Mitte Altenkunstadts
Den den Förderbescheid in Höhe von 3,4 Millionen Euro überreichte Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz an Bürgermeister Robert Hümmer (2. v. re.) sowie v. li. Zweiten Bürgermeister Georg Deuerling und Geschäftsleiter Alexander Pfaff. Foto: Dieter Radziej

Eine Förderung von 3,4 Millionen Euro erhält die Gemeinde Altenkunstadt für die Gestaltung der „Neuen Mitte“, die Nutzung leer stehender Gebäude, die Platzgestaltung der Ortsmitte rund um die Raiffeisenbank und die Renaturierung der Weismain im Rahmen der Förderinitiative: „Innen statt Außen.“ Bei einer Kostenschätzung von rund 3,8 Millionen Euro ist das der höchstmögliche Fördersatz von 90 Prozent. Den Bewilligungsbescheid im Rahmen des Bayerische Städtebauförderprogramms überreichte Regierungspräsidentin Heidrun Piwernetz in Bayreuth an Bürgermeister Robert Hümmer. , was zugleich 3,4 Millionen für diese Vorhaben bedeutet.

„Altenkunstadt erhält einen neuen zentralen Platz, der Identität stiftet, Menschen zusammenbringt und sowohl funktionell wie auch kulturell künftig ein wichtige Rolle einnehmen wird.“
Heidrun Piwernetz, Regierungspräsidentin

„Dank der gemeinsamen Bemühungen erhält Altenkunstadt einen neuen zentralen Platz, der Identität stiftet, Menschen zusammenbringt und sowohl funktionell wie auch kulturell künftig ein wichtige Rolle einnehmen wird“, sagte Heidrun Piwernetz. Gemeinsam sei eine Strategie für die Sanierung und Entwicklung der „Neuen Mitte“ in Altenkunstadt erarbeitet worden. Es sei nicht leicht gewesen für öffentliche und private Interessen einen gemeinsamen Nenner zu finden.

„Lokale Unternehmen sind ein Garanten für die wirtschaftliche Entwicklung und ein nachhaltiges Geschäftsleben“, betonte Piwernetz. Gerade im ländlichen Raum sei es wichtig, dass das Wirtschaftleben im sozialen- und gemeinschaftlichen Miteinander verankert sei. Gemeinden wie Altenkunstadt böten Vorzüge wie ausreichend Wohnraum, Nähe zur Natur und gesunde Lebensverhältnisse, auch für das sozialen Leben wichtig sind. Dabei sei Altenkunstadt nicht nur eine der größeren Gemeinden des Landkreises, sondern erfülle zusammen mit ihren Nachbarkommunen Burgkunstadt und Weismain als Mittelzentrum wichtige Aufgaben der Grundversorgung wie die ärztliche Versorgung, die Bündelung von kulturellen Angeboten und die Bereitstellung von Schulen und Kindergärten. Zudem befinde sich am Obermain ein wichtiges Finanzentrum der Region mit der Raiffeisenbank Obermain Nord, das weit weit über die Gemeindegrenzen ausstrahle. Die Aufwertung des Bereiches um die Bank fördere das.

Beitrag zur Weiterentwicklung der Gemeinde

Für Kommunen in der Größenordnung von Altenkunstadt biete die Städtebauförderung enorme Chancen zur Weiterentwicklung, sagte Bürgermeister Robert Hümmer. Die die Gestaltung der „Neuen Mitte“ sei ein lang gehegter Wunsch des Gemeinderats, der allerdings erst konkret werden konnte, als die Raiffeisenbank Obermain Nord ihre Pläne zum Neubau abgeschlossen hatte. Zahlreiche Planungsvarianten seien dabei geprüft worden. Der Bürgermeister dankte der Regierung für die Unterstützung. „Damit leisten wir einen Beitrag dazu, dass Altenkunstadt auch eine familienfreundliche Gemeinde bleibt“, sagte Hümmer.

Er hoffe, dass auch zahlreiche Bürger die Fördermöglichkeiten der Initiative „Innen statt Außen“ nutzen, sagte Zweiter Bürgermeister Georg Deuerling. Bereits zehn Förderanträge von Hausbesitzern liegen bei der Gemeinde vor, wie Geschäftsleiter Alexander Pfaff mitteilte.

Von Dieter Radziej

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