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KLEINZIEGENFELD / LICHTENFELS

Mit dem Kreisjugendring Lichtenfels im Kleinziegenfelder Tal

Auf Spurensuche im Kleinziegenfelder Tal waren Jugendliche mit dem Kreisjugendring. Foto: red

Wandern ist gleich fade und langweilig? Von wegen! 13 Kinder aus dem ganzen Landkreis Lichtenfels waren auf Spurensuche im Kleinziegenfelder Tal.

An der Schrepfersmühle trafen sich die Teilnehmer, ausgerüstet mit pflegeleichter Kleidung und derben Wanderschuhen, mit einer versierten Wanderbegleiterin, um zusammen mit den Betreuerinnen Heike und Uschi loszulaufen. Über kleine Brücken, Wurzeln und matschige Streckenabschnitte stapften die Mädels und Jungs mutig durch den dichten Wald, Richtung Weihersmühle. Im etwa 33 Einwohner zählenden Dorf erkundeten sie die alte Getreidemühle und den kleinen Weiher, der dem Bauwerk seinen Namen gab.

Mit viel Begeisterung schauten alle auf dem weiteren Wanderweg nach Speisepilzen und ließen sich erklären, welche Arten man essen kann und welche lieber nicht. Im Verlauf der Wanderung merkte man, dass es egal ist wie alt man ist, das Spazierengehen durch raschelndes Herbstlaub hat nichts von seinem Reiz verloren.

Marek vor dem klappernden Mühlrad. Foto: red

Der Weg führte die Gruppe bis kurz vor Weidnitz und die Wanderführerin führte sie dabei zu schönen Aussichtspunkten. Etwa auf die „rote Wand“, ein beliebtes Ausflugsziel für Kletterer, die hier ihrem Hobby nachgehen. Nach einer kurzen Brotzeitpause auf einem Spielplatz, führte der Weg weiter zur 500 Jahre alten Stoffelsmühle in Kleinziegenfeld. Der Besitzer erklärte den Mädels und Jungs die Funktionsweise des Mühlrads und mit welchem Aufwand hier Strom erzeugt wird.

Anschließend winkten die Kinder dem Radfahrer Claudius zu, der weithin sichtbar hoch auf einem Felsen steht. Auch die Weismainquelle war einen kurzen Abstecher wert, bevor die Gruppe wieder in den Wald eintauchte. Auf interessanten Pfaden, entlang des kleinen Flüsschens, machten sich alle auf den Weg zurück zur Schrepfersmühle. Vorbei an einigen Bauwerken der dort heimischen Biber, der Ruine einer verfallenen Mühle und den alten Kühlkellern der früheren Bewohner, erreichte die hungrige Gruppe endlich die Gaststätte, wo es Pizza und Nudelgerichte gab. Gesättigt, müde und voll von neuen Eindrücken wurden die Kinder im Anschluss wieder von ihren Eltern abgeholt. (red)

Marek vor dem klappernden Mühlrad. Foto: red

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