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ALTENKUNSTADT

Meditativer Seniorennchmittag der Pfarrei Altenkunstadt

Meditativer Seniorennchmittag der Pfarrei Altenkunstadt
Die Sorge um den Familienhaushalt symbolisierte der Kochtopf, den Seniorenbetreuerin Steffi Deuerling mitgebracht hatte. Foto: Bernd Kleinert

Eine Betrachtung zum Thema „Danke für gestern, heute und morgen“ stand im Mittelpunkt eines Seniorennachmittags der katholischen Kirchengemeinde Altenkunstadt. Unter den vielen Besuchern, die sich im herbstlich geschmückten Pfarrsaal eingefunden hatten, waren auch Gäste aus der Kuratie Maineck.

„Der Herbst ist die Zeit des Dankens. Es geht dabei aber nicht nur um das Einbringen von Feld- und Gartenfrüchten. Wir sollten auch dankbar auf das zurückschauen, was war, und uns überlegen, was wir davon behalten möchten, weil wir es brauchen und es unserem Leben Kraft gibt“, erklärte Seniorenbetreuerin Steffi Deuerling. Zusammen mit Rosanne Tucakovicz, Elisabeth Wiehle und Maria Schnapp gestaltete sie den meditativen Nachmittag. Die Erinnerung an Lebenserfahrungen lasse Dankbarkeit reifen. Dankbar müsse man auch für all das sein, was ein Leben in Wohlstand ermögliche: „Arbeitsplatz, Auto, Fernseher, Computer und schöne Kleidung sind keine Selbstverständlichkeit.“

Die Frauen breiteten ein braunes Tuch aus, das die den Menschen anvertraute Erde symbolisierte: „Sie trägt uns, hält uns und gibt uns, was wir zum Lebensunterhalt brauchen“. Auf dem Tuch platzierten die Frauen Gegenstände aus verschiedenen Lebensabschnitten. Mit einem Herz dankten sie Gott für ihre Aufgabe als Eltern und mit Spielsachen für die schöne Zeit als Kind. Mit Kerzen brachten die Damen den Dank für die Familie und einen verständnisvollen Partner zum Ausdruck.

Die Sorge um den Familienhaushalt symbolisierte ein Kochtopf. Die Frauen verteilten Körbe mit Brot. „So wie ein Laib Brot aus vielen Körnern besteht, so setzt sich unsere Mahlgemeinschaft aus unterschiedlichen Menschen verschiedener Generationen zusammen“, betonten sie.

Von Marco, der mit seiner Familie in einem lateinamerikanischen Fischerdorf lebt und arbeitslos ist, erzählte die Geschichte „Brot, das anders schmeckt“. Eine meditative Betrachtung zum Thema „Herbst eines Jahres, Herbst eines Lebens“ rundete den Nachmittag ab.

Steffi Deuerling dankte den Helfern und lud zum nächsten Seniorennachmittag am Donnerstag, 14. November, um 14 Uhr in das Pfarrheim St. Kilian ein.

Von Bernd Kleinert

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