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Weismainer Rathaussanierung soll 2020 beginnen

Weismainer Rathaussanierung soll 2020 beginnen
Übergabe der Förderurkunde für das Weismainer Rathaus im Bundesinnenministerium (v. li.): Stadtrat Georg Schütz, Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner, Bürgermeister Udo Dauer, Parlamentarischer Staatssekretär Marco Wanderwitz und Zweiter Bürgermeister Hans Schott. Foto: red

Die Förderurkunde für das Weismainer Rathaus, das im Frühjahr als Nationales Projekt des Städtebaus ausgewählt wurde, hat Weismain jetzt im Bundesinnenministerium erhalten. Hierfür waren Bürgermeister Udo Dauer, Zweiter Bürgermeister Hans Schott und Stadtrat Georg Schütz nach Berlin gereist.

„Nun ist es offiziell: das Weismainer Rathaus gehört zu den Premiumprojekten der Städtebauförderung“, freuten sich Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner und Bürgermeister Udo Dauer. Neben dem Schloss Thurnau ist das Weismainer Rathaus nun das nächste Projekt, das im Wahlkreis Kulmbach im Rahmen des Förderprogramms Nationale Projekte des Städtebaus Fördermittel vom Bund erhält.

„Das Rathaus soll schon bald wieder im alten Glanz erstrahlen und zugleich zu einem Bürgerhaus weiterentwickelt werden.“
Udo Dauer, Bürgermeister

Die Sanierung soll mit 5,31 Millionen Euro gefördert werden. Dies sei die höchste städtebauliche Förderung, die bisher in den Landkreis Lichtenfels geflossen ist und entspreche einer 90-prozentigen Förderung, so Zeulner.

Weismain will mit dem Geld sein Rathaus, das Schmuckstück im Ortskern, erweitern und sanieren. „Das Rathaus soll schon bald wieder im alten Glanz erstrahlen und zugleich zu einem Bürgerhaus weiterentwickelt werden“, betont Bürgermeister Udo Dauer.

Die Abgeordnete Emmi Zeulner freut sich, dass sie als Mitglied der Jury für die Nationalen Projekte des Städtebaus zu dieser hohen Förderung beigetragen habe. Zurzeit erfolgt die Grundlagenermittlung, bei der die Bausubstanz begutachtet wird.

Begutachtung der Bausubstanz und Architektenwettbewerb

Gleichzeitig wählt die Stadt Weismain ein Betreuungsbüro aus, das den Architektenwettbewerb betreuen wird. Der Baubeginn ist für die zweite Jahreshälfte 2020 geplant.

Im Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ werden Projekte gefördert, die von nationaler und internationaler Wahrnehmbarkeit sind und zudem eine sehr hohe fachliche Qualität und ein überdurchschnittliches Investitionsvolumen aufweisen.

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