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BURGKUNSTADT

Damit der Schulweg zum Gymnasium Burgkunstadt sicher ist

Damit der Schulweg zum Gymnasium Burgkunstadt sicher ist
Geordnetes Einsteigen spart Zeit und Ärger – dieser Unterschied bei geordnetem und ungeordnetem Einsteigen wird schnell deutlich. Beim Bussicherheitstraining mit der Sicherheitsbeauftragten Iris Drewest (Mitte) bekamen die „Neulinge“ der 5. Klassen des Gymnasiums Burgkunstadt einige Merkregeln zum Schulbusfahren hautnah nähergebracht. Foto: THOMAS_MEIER

Selbst wenn in den vergangenen Jahren keine Schulbusunfälle am Gymnasium Burgkunstadt zu verzeichnen waren, ist man sich an der Schule einig, dass das Thema Bussicherheit weiterhin auf der Agenda ganz oben stehen soll. Deshalb wurde auch heuer wieder ein Bussicherheitstraining am Gymnasium Burgkunstadt angeboten.

„Im Straßenverkehr macht es generell Sinn, bei den Kindern vorbeugend zu informieren“, so Iris Drewest, Verkehrserzieherin und Sicherheitsbeauftragte des Gymnasiums. „Wir haben in Burgkunstadt mehr als 1200 Schüler in der Realschule und dem Gymnasium auf relativ engem Raum, von denen sich ein großer Teil nach Schulschluss im Busbereich bewegt. Noch hatten wir keine schweren Unfälle – und das möge auch bitte so bleiben.“ Deshalb wurden die neuen Mädchen und Buben in den vier fünften Klassen des Gymnasiums gleich zu Schuljahresbeginn von Iris Drewest auf eine Reihe von Aspekten hingewiesen. Sie erläuterte zusammen mit dem Fahrer der Firma Götz Reisen Themen wie richtiges Verhalten an der Bushaltestelle, richtiges Einsteigen, toter Winkel oder auch die Sicherheit während der Fahrt in der Theorie und anhand praktischer Übungen.

Mit der Tasche in der Hand geht's beim Einsteigen deutlich schneller

Dabei erfuhren die Schüler sprichwörtlich hautnah, dass der tote Winkel neben und hinter dem Bus so groß ist, dass eine ganze Schulklasse locker hineinpasst, dass das Einsteigen deutlich schneller geht, wenn man die Tasche in der Hand hat (statt auf dem Rücken) und die Fahrkarte griffbereit in der anderen. Auch ist es im Bus bei Weitem nicht so eng, wenn man die Tasche auf dem Boden statt auf dem Rücken hat. Nun können die Youngsters eine hoffentlich unfall- und verletzungsfreie Karriere an ihrer weiterführenden Schule starten, denn: „Angesichts der zahlreichen Schülerinnen und Schüler aus Realschule und Gymnasium, die in so unmittelbarer Nähe um die Mittagszeit gleichzeitig in Busse und Autos verfrachtet werden, kann die Sensibilisierung für Gefahrensituationen gar nicht früh genug beginnen“, so Iris Drewest.

Von Christian Voll

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