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ALTENKUNSTADT

Nach Polen führte die Altenkunstadter Pfarrfahrt

Nach Polen führte die Altenkunstadter Pfarrfahrt
Bei einer fünftägigen Pfarrfahrt erkundete die Reisegruppe der katholischen Pfarrei Altenkunstadt unter Führung von Pater Kosma Rejmer den Norden Polens. Posen gilt als eine der schönsten Städte Polens. Um 1700 wurden Siedler aus Bamberg angeworben. Unter der Naziherrschaft weigerten sich viele von ihnen, die deutsche Volksliste zu unterzeichnen, und wurden deshalb in Konzentrationslager verschleppt. Am Posener alten Marktplatz steht ein Brunnen mit der Figur einer „Bamberka“ in ihrer Volkstracht. Es gibt viele Orte, die zur Militärgeschichte des Landes beitragen. Eine davon ist die Burg in Marienburg (Malbork), die als das größte Werk der Backsteingotik Unesco-Weltkulturerbe ist und von 1309 bis 1457 Haupthaus und Machtzentrum des Deutschordensstaates war. Das „Europäische Zentrum für Solidarität“ beherbergt an die 1800 einzigartige Erinnerungsstücke an den Arbeiteraufstand in der Danziger Werft. Der Danziger Altstadt galt bei einer Führung das uneingeschränkte Interesse der Betrachter. Viele Sehenswürdigkeiten sind hier nur wenige hundert Meter voneinander entfernt sind. Der Danziger Stadtteil Oliwa wurde von Alexander von Humboldt als drittschönster Platz auf Erden besungen. Das ehemalige Zisterzienserkloster ist seit 1925 Kathedrale des Bistums Danzig. Die erstaunliche Klangvielfalt der dortigen monumentalen Orgel mit einem besonderen Echo-Effekt bewunderten die Oberfranken beim täglichen Orgelkonzert, das einen wahren Besucheransturm auslöste. Nach Besichtigung der Marienkirche in ehemaligen Klosterkomplex des Kartäuserordens in Kartuzy bewunderten die Ausflügler die Fingerfertigkeit eines Töpfers, der Keramikartikel mit den typisch kaschubischen Formen und Mustern modellierte. Im Zentrum für Bildung und Regionale Promotion im Szymbark, einer Mischung aus Freilichtmuseum, Museum und Freizeitpark, beeindruckte die nachgebaute Bunkeranlage, in der man die Schrecken des Krieges durchlebte. In der Kleinstadt Pelplin bewunderte die Reisegruppe im Diözesanmuseum eine Gutenberg-Bibel aus dem Jahr 1453. Nach einer Führung durch die Altstadt von Torun, deutsch Thorn, hieß es Abschied nehmen. Mit vielen unvergesslichen Eindrücken wurde am Samstagfrüh die Heimreise angetreten.Text/ Foto: Ingrid KOhles

Bei einer fünftägigen Pfarrfahrt erkundete die Reisegruppe der katholischen Pfarrei Altenkunstadt unter Führung von Pater Kosma Rejmer den Norden Polens. Posen gilt als eine der schönsten Städte Polens. Um 1700 wurden Siedler aus Bamberg angeworben. Unter der Naziherrschaft weigerten sich viele von ihnen, die deutsche Volksliste zu unterzeichnen, und wurden deshalb in Konzentrationslager verschleppt. Am Posener alten Marktplatz steht ein Brunnen mit der Figur einer „Bamberka“ in ihrer Volkstracht. Es gibt viele Orte, die zur Militärgeschichte des Landes beitragen. Eine davon ist die Burg in Marienburg (Malbork), die als das größte Werk der Backsteingotik Unesco-Weltkulturerbe ist und von 1309 bis 1457 Haupthaus und Machtzentrum des Deutschordensstaates war. Das „Europäische Zentrum für Solidarität“ beherbergt an die 1800 einzigartige Erinnerungsstücke an den Arbeiteraufstand in der Danziger Werft. Der Danziger Altstadt galt bei einer Führung das uneingeschränkte Interesse der Betrachter. Viele Sehenswürdigkeiten sind hier nur wenige hundert Meter voneinander entfernt sind. Der Danziger Stadtteil Oliwa wurde von Alexander von Humboldt als drittschönster Platz auf Erden besungen. Das ehemalige Zisterzienserkloster ist seit 1925 Kathedrale des Bistums Danzig. Die erstaunliche Klangvielfalt der dortigen monumentalen Orgel mit einem besonderen Echo-Effekt bewunderten die Oberfranken beim täglichen Orgelkonzert, das einen wahren Besucheransturm auslöste. Nach Besichtigung der Marienkirche in ehemaligen Klosterkomplex des Kartäuserordens in Kartuzy bewunderten die Ausflügler die Fingerfertigkeit eines Töpfers, der Keramikartikel mit den typisch kaschubischen Formen und Mustern modellierte. Im Zentrum für Bildung und Regionale Promotion im Szymbark, einer Mischung aus Freilichtmuseum, Museum und Freizeitpark, beeindruckte die nachgebaute Bunkeranlage, in der man die Schrecken des Krieges durchlebte. In der Kleinstadt Pelplin bewunderte die Reisegruppe im Diözesanmuseum eine Gutenberg-Bibel aus dem Jahr 1453. Nach einer Führung durch die Altstadt von Torun, deutsch Thorn, hieß es Abschied nehmen. Mit vielen unvergesslichen Eindrücken wurde am Samstagfrüh die Heimreise angetreten.Text/

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