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BURKHEIM

Besenbinder und Poet: Franz Josef Ahles aus Burkheim

Das Wohnhaus von Franz Josef Ahles in Burkheim. Foto: red

„Der Besenbinder und Poet Franz Josef Ahles – eine Würdigung zu seinem 150. Geburtstag“, lautet der Titel eines Vortrags von Professor Günter Dippold am Mittwoch, 18. September, um 19 Uhr in Burkheim im Gasthof Fiedler. Dazu lädt die CHW-Bezirksgruppe Burgkunstadt/Altenkunstadt ein. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

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Franz Josef Ahles, geboren am 18. September in Würzburg, war ein einfacher Mann aus dem Volk. Von 1886 bis 1939 lebte er in Burkheim. Neben seiner Arbeit in seiner kleinen Landwirtschaft – seinem Rittergut – widmete er sich in den Wintermonaten der Besenbinderei. Bei dieser Arbeit ließ er seine Gedanken schweifen und brachte sie zu Papier.

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Er hinterließ einen reichen Schatz an Gedichten, die auch veröffentlicht wurden. Der Kordigast war sein Heimatberg, den er in nicht weniger als sechs Gedichten besang. Das bekannteste ist „Das Lied vom Kordigast“.

Der Referent wird über Leben und Werk des Heimatdichters Franz Josef Ahles berichten. Musikalisch wird der Abend begleitet von der Gruppe „Fränkischer Wind“.

Näheres zum CHW-Programm bei Gruppenleiterin Jutta J. Löbling, Altenkunstadt und unter www.chw-franken.de. (red)

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