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WEISMAIN

Christine Saueracker ist neue Vikarin in Weismain

Als Vikarin wurde Christine Saueracker durch das Auflegen der Hand von Pfarrer Ulrich Jobst eingeführt. Darüber freuen sich (v. li.) Vertrauensfrau Karin Müller und Pfarrerin Natascha Kress. Foto: Roland Dietz

Beim Kirchweihfest hatte die evangelische Kirchengemeinde Weismain besonderen Grund zum Feiern. Als neue Vikarin der evangelischen Kirchengemeinde Weismain-Buchau wurde Christine Saueracker in ihr Amt eingeführt. Außerdem wurden vier Gläubige in die Kirchengemeinde aufgenommen.

Mit festlicher Orgelmusik von Henry Purcell begann der Gottesdienst. „Wenn man die Weihe eines Gotteshauses feiert soll man immer dabei bedenken, dass es ein Haus ist, das Menschen geschaffen haben“, sagte Pfarrer Ulrich Jobst. Gottes Haus werde aber im Glauben der Menschen sichtbar: „Wir sind so alle Gottes Kirche.“ Die Christuskirche biete seit 59 Jahren einen Raum, in dem Gottes Wort gefeiert werden könne.

Den Segen spendete Pfarrerin Claudia Jobst den neuen Gemeindemitgliedern Masa aus dem Iran und, Letitia, Allessandro und Daniela Bombardelli-Reuther. Foto: Roland Dietz

In der Ansprache zeigten Gläubige ihren Lieblingsplatz in der Kirche und erklärten, was er ihnen bedeutet, etwa an der Liedertafel in Erwartung schöner Lieder, bei den angezündeten Kerzen, die Licht und Wärme ausstrahlen, oder neben der Orgel, wo der Platz des Vaters war, der so in Gedanken und im Herzen weiterlebe. „Das Kreuz ist für mich ein Symbol für Schutz und Rettung“, sagte Masa aus dem Iran. Pfarrerin Claudia Jobst erklärte, sie habe eine besondere Beziehung zum Altar als Zeichen für die Anwesenheit Gottes unter den Christen.

„Das Kreuz ist für mich ein Symbol für Schutz und Rettung.“
Masa aus dem Iran, neues Gemeindemitglied

Höhepunkt des Gottesdienstes war die Vorstellung und Einführung der neuen Vikarin Christine Saueracker. Sie wird die Zeit ihrer praktischen Ausbildung nach dem ersten theologischen Examen bis 2022 in der Kirchengemeinde Weismain absolvieren. Den Abschluss wird das zweiten Examen Bilden. Ihre theoretische Ausbildung wird sie in dieser Zeit im Predigerseminar in Nürnberg absolvieren.

Der kleine iranische Chor sang das Loblied „Tore mi Parastim.“ Foto: Roland Dietz

Christine Saueracker ist 26 Jahre alt und stammt aus Mainbernheim in Unterfranken. Nach ihrer Segnung und ihrem Amtsversprechen, das biblische Zeugnis weiterzugeben, erklärte sie, dass sie sich auf ihre Aufgaben in Weismain freue. Sie werde die Pfarrer bei ihrer Seelsorger- und Konfirmandenarbeit unterstützen. Die Bindung zu Gott und seinem göttlichen Beistand sei ihr besonders wichtig. Im Anschluss nutzten die Weismainer Christen die Gelegenheit, mit der neuen Vikarin ins Gespräch zu kommen.

Feierliche Segnung für vier neue Christen

Ein erfreuliches Ereignis war auch der Beitritt von Masa aus dem Iran sowie Allessandro, Letitia und Daniela Bombardelli-Reuther in die Kirchengemeinschaft. Pfarrerin Claudia Jobst freute sich über diese Entscheidung der vier jungen Menschen.

Sie wünschte ihnen, dass die Kirche stets ein Ort der Begegnung und ein Halt im Glauben sein werde.

Mit dem segnenden Handauflegen und dem iranischen Loblied des kleinen Chores „Tore mi Parastim“ wurde der christliche Bund besiegelt.

Von Roland Dietz

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