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WEISMAIN

Junge Töpfer üben sich in Weismain in der Handwerkskunst

Junge Töpfer üben sich in Weismain in der Handwerkskunst
Spaß macht es Amelie, aus Ton einen Bilderrahmen zu formen. Foto: Roland Dietz

Ein Töpferkurs für Kinder in der Kita „Kinderzeit“in Weismain war der Hit beim Jugend-Sommerferien-Programm. Einige Kinder hatte schon Erfahrung im Töpfern und legten gleich los. Bald nahm die graue Masse Formen an.

Wie beim Plätzchenbacken ging's in der Kita zu. Nachdem sie kleine Tonstücke mit einem Draht von einem großen Block abgeschnitten hatte, half Kita-Leiterin Elfi Bienlein den Kids beim Ausrollen des Tons auf den Werktischen. Das war anstrengender als manche Kinder gedacht hatte. Ihren Spaß hatten sie dann beim Formen der Masse. Mit Ausstechformen und Schablonenvorlagen gestalteten sie die Umrisse ihrer Werkstücke. Amelie machte sich an die Bearbeitung eines kleinen Bilderrahmens. Aufwändig verzierte sie ihn mit ausgestochenen Sternchen und kleinen Herzen aus Ton. Und am Ende freute sie sich über die gelungene Arbeit.

„Töpfern ist pädagogisch wertvoll, aber auch als meditatives Hobby geeignet.“
Elfi Bienlein, Kita-Leiterin
Junge Töpfer üben sich in Weismain in der Handwerkskunst
Voller Eifer sind die Kinder beim Töpfern in Weismain Foto: Roland Dietz

Das spielerische Ausprobieren machte allen viel Freude. Da Ton sich leicht formen lässt, war der Erfolg schnell erkennbar. So entstanden Fische, Herzen, Vögel oder Blumen, die die Kinder noch verzierten. Wie ein geflochtener Kranz sah die Verzierung eines Herzens aus und sogar an das Formen von Schalen oder Bechern wagten sich die Kinder heran. Ihrer Phantasie waren kaum Grenzen gesetzt. Fleißig und voller Hingabe werkelten sie Kids. So formten sie auch Fabeltiere, Sterne Schmetterlinge und Windlichter.

Jetzt müssen die kleinen Töpfer erst einmal geduldig sein, denn die Werkstücke müssen acht Wochen lang trocknen, bevor sie in einem Ofen bei 1000 Grad Celsius gebrannt werden. Doch das tat der Freude über ihre Kreationen keinen Abbruch.

Das Töpfern ist ein altes Kunsthandwerk, das als Hobby nicht nur Kinder sondern auch für Erwachsene begeistert, die sich bei der handwerklichen Arbeit entspannen wollen. „Töpfern ist pädagogisch wertvoll, aber auch als meditatives Hobby geeignet“, weiß Elfi Bienlein.

Gespannt warten die Kinder darauf, dass die 50 Werke gebrannt werden

Junge Töpfer üben sich in Weismain in der Handwerkskunst
In ihr Werk versunken sind die Kinder beim Töpfern. Foto: Roland Dietz

Über 50 Kunstwerke haben die Kids gefertigt. Und sie achteten darauf, dass ihr Name richtig darauf geschrieben war. Schließlich wollen sie ihre gebrannten Arbeiten in zwei Monaten abholen. Stolz erzählten sie ihren Eltern, was sie alles geschafft hatten.

Von Roland Dietz

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