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ALTENKUNSTADT

VdK Altenkunstadt fordert eine gerechte Rente für alle

VdK Altenkunstadt fordert einer gerechte Rente für alle
VdK-Kreisvorsitzender Heinz Wittmann, die neue Kreisgeschäftsführerin Christine C. Rieder (v. re.) und Dritte Bürgermeisterin Allmut Schuhmann (li.) wünschten dem neugewählten Vorstandsteam des VdK-Ortsverbands Altenkunstadt mit Vorsitzendem Reinhold Hüttner (Mitte) an der Spitze viel Erfolg. Foto: Bernd Kleinert

Eine positive Bilanz zogen zahlreiche Mitglieder des VdK-Ortsverbands Altenkunstadt bei der Hauptversammlung in der Gaststätte „Preußla“. Die Tätigkeitsberichte verdeutlichten, dass neben informativen Veranstaltungen und sozialem Engagement auch die Geselligkeit nicht zu kurz gekommen ist. Die Neuwahl des Führungsgremiums erbrachte einen beeindruckenden Vertrauensbeweis für das Vorstandsteam.

Vorsitzender Reinhold Hüttner erinnerte an die Beteiligung an Veranstaltungen des VdK-Kreisverbands sowie an den Informationsstand, mit dem man beim Altenkunstadter Straßenfest präsent gewesen sei. Die Geselligkeit pflegten die VdK-Freunde bei der Mutter- und Vatertagsfeier und einem Adventsnachmittag mit Ehrung treuer Mitglieder. Der Ortsverband hat 325 Mitglieder. In seinem Ausblick verwies Hüttner auf einen Tagesausflug in den Frankenwald am 13. September. Der Vorsitzende dankte seinen Vorstandskollegen sowie allen, die die gute Sache des VdK unterstützen.

Für ältere Menschen ist ein Besuch oft wichtiger als ein Geschenk

Frauenbeauftragte Anneliese Kerling berichtete von einer Zusammenkunft der Frauenvertreterinnen aus dem Kreisverband sowie von zahlreichen Geburtstags- und Krankenbesuchen. Letztere sind ihren Worten zufolge besonders wichtig: „Wir bringen dabei nicht nur ein kleines Geschenk mit, sondern auch Zeit für ein nettes Gespräch. Und das ist für ältere Menschen oft wertvoller als das teuerste Präsent“. „In einer Zeit, in der ehrenamtliches Engagement mehr und mehr nachlässt, leistet der VdK hervorragende Arbeit“, erklärte Dritte Bürgermeisterin Allmut Schuhmann.

Über ihre Arbeit in der Kreisgeschäftsstelle informierte die neue VdK-Kreisgeschäftsführerin Christine C. Rieder. „Ich habe dort nicht nur eine, sondern gleich fünf rechte Hände, die mich unterstützen“, erklärte sie. Dankbar ist Rieder, die seit 30 Jahren im Gesundheitswesen tätig ist und seit zehn Jahren in Oberfranken lebt, für die 170 ehrenamtlichen Mitarbeiter im Kreisverband: „Sie alle sind mit Herzblut dabei“. Der Kreisverband zählt Rieder zufolge 24 Ortsverbände mit 5917 Mitgliedern. Bundesweit haben sich fast zwei Millionen Menschen dem Sozialverband angeschlossen. Mit 700 000 Mitgliedern stelle Bayern den größten VdK-Landesverband.

„Wenn alle ihren fairen Beitrag leisten, ist die Rente auch in Zukunft finanziert.“
Heinz Wittmann, VdK-Kreisvorsitzender

Nach Ansicht des Kreisvorsitzenden Heinz Wittmann sei der enorme Zulauf zwar erfreulich, andererseits mache er aber auch deutlich, dass die Menschen mit vielen Regelungen und Gesetzen nicht zurechtkämen. Er freue sich, dass die Bundesregierung Forderungen des VdK aufgegriffen und in die Tat umgesetzt habe. Erwerbsminderung dürfe nicht zur Armutsfalle werden und pflegende Angehörige müssten besser unterstützt werden.

Damit alle Menschen eine gerechte gesetzliche Rente bekämen, müsse das Rentenversicherungssystem für die Zukunft fit gemacht werden. Weit über eine Million Menschen leisteten keine Beiträge für die gesetzliche Rente. „Damit die Altersvorsorge gerechter für alle wird, muss die gesetzliche Rente langfristig zu einer Erwerbstätigen-Versicherung ausgebaut werden“, betonte der Kreisvorsitzende. Damit wären neben Arbeitnehmern auch Beamte, Selbstständige, Politiker, Angehörige der freien Berufe sowie Vorstandsmitglieder von Aktiengesellschaften versichert. Somit könnte sich das Rentenniveau erhöhen und der Anstieg der Beiträge gebremst werden. „Wenn alle ihren fairen Beitrag leisten, ist die Rente auch in Zukunft finanziert“, sagte Wittmann.

Die neue Führung

Bei den Vorstandswahlen wurden Vorsitzender Reinhold Hüttner und seine Stellvertreterin Anneliese Kerling in ihren Ämtern bestätigt. Anna Lingert kümmert sich um die Schriftführerarbeiten, während Norbert Kerling als Beisitzer fungiert. Zur Frauenbeauftragten wurde Anneliese Kerling bestimmt.

Von Bernd Kleinert

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