aktualisiert:

MODSCHIEDEL

Prächtige Prozession zu vier Altären in Modschiedel

Die Feuerwehren mit ihren Fahnen begleiteten die Fronleichnamsprozession in Modschiedel ebenso wie vielen Gläubige. Ihnen folgte Pfarrer Sebastian Palapparampil mit der Monstranz unter dem Baldachin. Foto: Roland Dietz

Schon früh waren viele fleißige Helfer in Modschiedel am Donnerstag unterwegs, um die vier Altäre für die Fronleichnamsprozession aufzubauen und zu schmücken. „An Fronleichnam wird unser Glaube öffentlich“, erklärte Pfarrer Sebastian Palapparampil den zahlreichen Christen, die sich zum festlichen Gottesdienst und der anschließender Prozession eingefunden hatten.

„Das Brechen des Brotes in der Eucharistie ist ein Zeichen für uns, Gott zu erkennen wie es schon den Emmaus-Jüngern nach der Auferstehung Jesu offenbar wurde.“
Sebastian Palapparampil, Pfarrer

„Jesus Christus wird so der Weg auf den Straßen unseres Lebens“, sagte der Pfarrer. Durch die Nähe zu Gott erlebten die Menschen eine Festigung des Glaubens. Das Versprechen Jesu, „Wer mein Brot isst, wird in Ewigkeit leben“ werde so greifbar. „Das Brechen des Brotes in der Eucharistie ist ein Zeichen für uns, Gott zu erkennen wie es schon den Emmaus-Jüngern nach der Auferstehung Jesu offenbar wurde“, sagte der Pfarrer. „Gott will so als Vorbild bei uns sein.“

Pfarrer Sebastian Palapparampil beim sakramentalen Segen an einem der vier Altäre. Foto: Roland Dietz

Eine eindrucksvolle Demonstration der Frömmigkeit war die anschließende Prozession durch den Ort. Fahnenabordnungen der Freiwilligen Feuerwehren aus Modschiedel, Wunkendorf, Seubersdorf, Weiden, Neudorf und Görau marschierten mit ihren Fahnen ebenso mit wie die Kommunionkinder, die kirchlichen Gremien und viele Gläubige. Sie begleiteten das Allerheiligsten, das Pfarrer Sebastian unter dem Baldachin in der Monstranz durch die Straßen trug. Das Tragen des Baldachins oder Himmels erfolgt in Modschiedel immer noch nach dem traditionellen „Steckenrecht“. Dieses Ehrenrecht das auf vier Häusern des Ortes liegt wird in Modschiedel noch angewandt.

Gebete für Frieden und Gerechtigkeit an den Altären

Pfarrer Sebastian Palapparampil trug die Monstranz mit den Allerheiligsten unter dem Baldachin durch die Straßen. Foto: Roland Dietz

An vier Altären wurde für Frieden in der Welt, soziale Gerechtigkeit, um Menschen für geistliche Berufe sowie der Bewahrung vor Krieg, Unglück, Leid und Unheil gebetet. Die Kommunionkinder beteten außerdem für notleidende und in Armut lebenden Kinder.

Mit der Monstranz spendete Pfarrer Sebastian an den Altären den Gläubigen den sakramentalen Segen. Die Blasmusik Modschiedel hatte die musikalische Begleitung der Prozession übernommen.

Die großen Kirchenfeststandarten boten einen prächtigen Anblick bei der Fronleichnamsprozession. mit den Foto: Roland Dietz

Von Roland Dietz

Weitere Artikel