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BURGKUNSTADT

Betend und singend auf den Kordigast

Zahlreiche Gläubige aus dem östlichen Landkreis beteiligten sich an der Sternwallfahrt zum Kordigast. Foto: Gabi Denscheilmann

Traditionell trafen sich die Gläubigen des Seelsorgebereichs Obermain-Jura am Pfingstsamstag auf dem Kordigast zu einem gemeinsamen Gottesdienst. In einer Sternwallfahrt machten sich Angehörige der Pfarreien Sankt Michael Mainroth, Mariä Himmelfahrt Kirchlein, Sankt Heinrich und Kunigunde Burgkunstadt, die Kuratie Allerheiligen Maineck und Mariä Geburt Altenkunstadt von Pfaffendorf aus auf den Weg nach oben.

Pater Rufus läuft von Burgkunstadt aus

In Giechkröttendorf trafen sich die Gläubigen aus Sankt Johannes der Täufer Modschiedel, Sankt Nikolaus Arnstein und Sankt Martin Weismain, um gemeinsam auf den Kordigast zu wandern. An der „Steinernen Hochzeit“ trafen sich alle, um gemeinsam einen Gottesdienst zu feiern. Wegen des Wetters hatte man vorgebaut, aber Petrus meinte es diesmal gut mit den Gottesdienstbesuchern. Von den Treffpunkten zogen die Gläubigen betend und singend zur „Steinernen Hochzeit“. Die Weismainer Blaskapelle sorgte für die musikalische Untermalung des Gottesdienstes.

Den Gottesdienst auf dem Kordigast hielten Diakon Rainer Daum, Pfarrer Gerhard Möckel, Pfarrer Kosma Rejmer Pater Rufus Witt und Pater Josef Gibus. Foto: Gabi Denscheilmann

Schon mittags hatte sich Pater Rufus Witt, begleitet von einigen Lauffreudigen, von Burgkunstadt aus über Theisau, Prügel und Woffendorf auf den Weg zu Fuß hinauf auf den Kordigast gemacht. Firmlinge und ihre Eltern schlossen sich an mehreren Stationen dem Zug an. Als Zelebranten waren Geistliche aus dem kompletten Seelsorgebereich gekommen: Diakon Rainer Daum, Pfarrer Gerhard Möckel, Pfarrer Kosma Rejmer Pater Rufus Witt und auch Pater Josef Gibus. Auch ein Gast aus Polen nahm am Gottesdienst teil. Pater Josef Gibus predigte über den Heiligen Geist.

Herzliche Begegnungen

Herzlich waren die Begegnungen während und nach der Feier, da man viele „alte Bekannte“ aus den Nachbarpfarreien traf. Pfarrer Möckel bedankte sich bei den zahlreichen Teilnehmern und allen, die diese schöne Veranstaltung organisiert hatten.

Nach dem Gottesdienst kehrten noch viele „Wallfahrer“ in die „Steinerne Hochzeit“ ein, um eine gemütliche Zeit in guter Gesellschaft zu verbringen und das Miteinander zu bekräftigen.

Von Gabi Denscheilmann

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