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ALTENKUNSTADT

Spielen macht Altenkunstadter Senioren Freude

Spielen macht Altenkunstadter Senioren Freude
Zu gemeinsamen Spielnachmittagen laden die Projektgruppe „In der Heimat wohnen“ und das Seniorenzentrum St. Kunigund die Bürger Altenkunstadts ein. Die Zusammenarbeit zwischen den Einrichtungen will Quartiersmanagerin Angela Lohmüller (2. v. li.)) vertiefen. Foto: Bernd Kleinert

„Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt“, sagte einst Friedrich Schiller. Die meisten sehen im Spielen eine Freizeitbeschäftigung für Kinder. Doch Spielen ist unabhängig vom Alter. Wenn Menschen reifer und älter werden, bedeutet das nicht, dass ihr Spieltrieb verloren geht. Gerade Senioren, die sich oft einsam und allein fühlen, bietet spielerische Beschäftigung die Möglichkeit, eine Zeitlang dem Alltag zu entfliehen, in der Gemeinschaft gesellige Momente zu erleben und ihre geistige Fitness zu stärken. Und Spaß macht es obendrein.

In Altenkunstadt bieten die Projektgruppe „In der Heimat wohnen“ und das Friedrich-Baur-Seniorenzentrum bereits seit Jahren Spielnachmittage an. Jetzt wollen sich die beiden Einrichtungen zusammentun und zu gemeinsamen Spielevents einladen. „Wir arbeiten ja schon auf vielen Gebieten zusammen, wie etwa beim Altenkunstadter Adventsbasar im Dezember. Diese gemeinsamen Veranstaltungen bieten die Möglichkeit, die Kooperation weiter auszubauen“, erklärt Angela Lohmüller von der Projektgruppe.

Und was wird gespielt? „Favorit ist ganz klar 'Mensch-ärgere-dich-nicht.' Das spielen alle gern“, schmunzelt die Quartiersmanagerin. Wie recht sie hat, wird bei der Premiere deutlich. Einen Nachmittag lang wird gewürfelt, Figuren gerückt und „geschmissen“. Selbst die 94-jährige Irmgard Schöneich macht begeistert mit. „Ich hätte nicht gedacht, dass das solchen Spaß macht“, stellt Ludwig Groß vom Heimbeirat des Seniorenzentrums fest.

Die gemeinsamen Spielnachmittage sind aber nicht nur für die Mieter der „In der Heimat wohnen“-Servicewohnungen und Heimbewohner bestimmt. „Alle Bürger Altenkunstadts – egal, wie alt sie sind – können mitmachen. Wir freuen uns über jeden, der kommt“, betont Lohmüller. Und wer Gesellschaftsspiele zuhause hat, kann diese ruhig mitbringen.

Die Spielnachmittage finden in 14-tägigen Abständen statt und zwar abwechselnd im Speisesaal des Seniorenzentrums und im Gemeinschaftsraum des benachbarten „In der Heimat wohnen“ - Gebäudes. Wer mitmachen möchte, sollte sich schon mal den 10. und 24. April vormerken. Beginn ist jeweils um 15 Uhr.

Von Bernd Kleinert

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