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Weismainer Firma Dechant baut am Flughafen Frankfurt

Weismainer Firma Dechant baut am Flughafen Frankfurt
Den Zuschlag für die Rohbauarbeiten des neuen Terminals 3 am Frankfurter Flughafen hat die Weismainer Baufirma Dechant erhalten. Foto: Grafik: Fraport AG

Die Firma Dechant Hoch- und Ingenieurbau GmbH hat den Zuschlag für die Rohbauarbeiten des neuen Terminals 3 am Frankfurter Flughafen erhalten. Bei einer Nettoauftragssumme in etwa dreifacher Höhe des bisher größten Bauprojekts, stelle dies gleichzeitig den mit Abstand wichtigsten Auftrag in der Geschichte des Weismainer Bauunternehmens dar, wie die Firma mitteilt.

Der Startschuss für die Arbeiten an Deutschlands größtem Airport soll im Juni fallen, bereits am 29. April finden die Feierlichkeiten zur Grundsteinlegung statt. Der Airport Frankfurt/Main zählt mit einer Kapazität von knapp 70 Millionen Fluggästen im Jahr 2018 zu den wichtigsten Knotenpunkten im europäischen Luftverkehr. Damit der Standort Frankfurt diesem Rang auch in Zukunft gerecht wird, entsteht derzeit im Süden des Flughafengeländes das neue Terminal 3.

Mit der Vergabe der Rohbauarbeiten an die Firma Dechant setze die Fraport AG einmal mehr auf die Expertise des oberfränkischen Unternehmens. Beide Partner haben zuvor bereits erfolgreich zusammengearbeitet, wie dhib-Geschäftsführer Peter Dechant unterstreicht: „Wir sind sehr froh, dass uns mit der Fraport AG ein fairer Partner das Vertrauen bei diesem Meilensteinprojekt geschenkt hat. Unser leistungsstarkes Team steht bereit für den größten Auftrag in der Firmengeschichte.“

Gesamtfläche von 403 000 Quadratmetern

Das Terminal 3 setzt in vielerlei Hinsicht neue Maßstäbe. Ab dem Jahr 2023 sollen hier 21 Millionen Passagiere abgefertigt werden. Das Hauptgebäude und die drei Flugsteige umfassen eine Gesamtfläche von 403 000 Quadratmeter. Die Grundfläche von Terminal 3 entspricht mit 149 000 Quadratmeter etwa der Größe von 22 Fußballfeldern.

Weismainer Firma Dechant baut am Flughafen Frankfurt
Eine Ansicht des neuen Terminals 3 des Frankfurter Flughafens aus der Vogelperspektive. Foto: Grafik: Fraport AG

Bis zu 100 Check-in-Schalter und Drop-off-Points werden im ästhetisch anspruchsvollen und von großzügigen Glasflächen gesäumten Hauptgebäude entstehen. Hier finden zukünftig neben der An- und Abflughalle auch die administrativen Bereiche, die zentralen Sicherheitskontrollen, der 6000 Quadratmeter große Marktplatz sowie die Lounges ein Zuhause. In den Untergeschossen ist Platz für operative Flächen und technische Einrichtungen wie etwa der hochmodernen Gepäckförderanlage. Dank effizienter Bauweise und moderner Technik könne die Heizenergie auf ein Minimum reduziert werden.

270 000 Kubikmeter Beton werden verbaut

Einige Daten zur Bauleistung der Firma Dechant unterstreichen die imposanten Dimensionen des Projekts. Demnach werden rund 270 000 Kubikmeter Beton und 59 000 Tonnen Betonstahl verbaut, insgesamt 713 000 Quadratmeter Schalung und 6700 Kubikmeter Mauerwerk erstellt.

Von Steffen Eidam

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