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ALTENKUNSTADT

Seniorenclub närrisch: En Bischof vergisst die Badehose

Seniorenclub närrisch: En Bischof vergisst die Badehose
Mit närrischen Beiträgen strapazierte Vorsitzende Renate Schrape die Lachmuskeln der Senioren. Foto: B. Kleinert

Im Zeichen des Faschings stand ein Gesellschaftsnachmittag des Seniorenclubs 72 Altenkunstadt. Unter dem Motto „Ein bisschen Spaß muss sein“ feierten zahlreiche Frauen und Männer in der Gastwirtschaft „Sternschnuppe“.

Vorsitzende Renate Schrape hatte für das teils recht originell kostümierte Narrenvolk ein buntes Programm zusammengestellt, das die Lachmuskeln nicht zur Ruhe kommen ließ. Sie stellte den Senioren einen Bischof und dessen Sekretär vor, die während einer Dienstfahrt ans Meer kommen. „Ein kühles Bad, das wär jetzt schön. Aber leider hab? ich keine Badehose dabei“, seufzt der Bischof. „Das ist doch kein Problem. Dann baden wir eben ohne“, erklärt sein Sekretär. Kaum haben die beiden Kirchenmänner sich nackt in die Fluten gestürzt, da hält am Strand ein Bus mit 50 älteren Frauen, die picknicken wollen. Ein nicht mehr ganz taufrischer Single trägt sich mit dem Gedanken, den Hafen der Ehe anzusteuern. „Mach das bloß nicht. Leg dir lieber einen Hund zu“, rät ihm ein erfahrener Ehemann. Im Gegensatz zu einer Frau sei ein Vierbeiner immer treu. „Er will nicht ständig neue Klamotten, hört aufs Wort, braucht kein Aspirin und kennt auch keine Migräne“, lobt er die Vorzüge eines Hundes.

Die Senioren lernten Johann kennen, einen frommen Mann, der jeden Tag zu Gott betet und das nicht nur einmal. Dafür erfüllt ihm dieser ab und zu kleine Wünsche. Nur bei einer Sache will er offenbar nicht helfen. Seit seinem 16. Geburtstag bittet Johann Gott jeden Abend um einen Lottogewinn. Leider vergeblich. Als er im Alter von 99 Jahren stirbt und in den Himmel kommt, fragt er Gott, warum er ihm ausgerechnet diesen Wunsch verwehrt habe. „Jeden Tag habe ich darauf gewartet, dass du endlich einen Lottoschein ausfüllst, aber du hast es nicht einmal getan“, wundert sich Gott.

Nach einer durchzechten Nacht kommt ein Mann sternhagelvoll nach Hause. Beim Frühstück mit seiner Familie erlebt er eine Überraschung. Die Besucher, die Tränen lachten, klatschten begeistert Beifall.

Vorsitzende Renate Schrape lud zum Gesellschaftsnachmittag am Donnerstag, 7. März, um 14 Uhr in die Gaststätte „Sternschnuppe“ ein. Damit verbunden ist die Jahreshauptversammlung des Seniorenclubs.

Von Bernd Kleinert

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