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WEISMAIN

Appell des VdK: Damit jeder die Pflege bekommt, die er braucht

Appell des VdK: Damit jeder die Pflege bekommt, die er braucht
Langjährigen Mitglieder des Vdk-Ortsverbands Weismain dankten Kreisvorsitzender Heinz Wittmann (li.) Vorsitzender Horst-Günter Vates (re.) und Frauenbeauftrage Edeltraud Hetzelt (2. v. re.). Foto: Roland Dietz

Die Ehrung langjähriger Mitglieder stand im Mittelpunkt der Adventsfeier des VdK-Ortsverbands Weismain im Hotel „Alte Post“. Über zahlreiche Besucher freute sich 1. Vorsitzender Horst-Günter Vates. Für adventliche Stimmung sorgte die Veeh-Harfen-Gruppe.

„Der VdK ist Anwalt der sozial Schwächeren.“
Udo Dauer, Bürgermeister

„In der hektischen Zeit der letzten Wochen des Jahres ist eine Besinnung im Advent wichtig“, erklärte Vates. Während die Glitzerwelt der Einkaufsstraßen und Märkte sowie die vielen Lichter die Vorfreude auf Weihnachten weckten, litten alleinstehende Menschen gerade in dieser Zeit besonders unter Einsamkeit. Hier sei jeder gefragt, anderen eine Freude zu machen.

Für auskömmlichen Mindestlohn

Der VdK-Ortsverband leiste großartige Arbeit, lobte Bürgermeister Udo Dauer. Er leiste einen Beitrag dazu, das Leben lebenswerter zu machen. „Der VdK ist Anwalt der sozial Schwächeren, deren Probleme von Arbeitslosigkeit über niedrige Renten bis hin zur Barrierefreiheit reichen“, sagte er. Bei diesen Themen sei in Weismain schon viel erreicht worden.

Der VdK habe ein turbulentes Jahr hinter sich, berichtete Kreisvorsitzender Heinz Wittmann. Viele Anliegen des Verbands fänden sich im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung wieder. Dennoch werde der VdK weiterhin auf Unzulänglichkeiten im sozialen Bereich hinweisen und für Betroffene kämpfen. „Pflege muss menschlich sein“, forderte Wittmann. Wichtig seien auch Inklusion in Kindergärten, Schulen und Betrieben, ein auskömmlicher Mindestlohn, bezahlbare Mieten und zum Leben ausreichende Renten. Für Barrierefreiheit sei viel getan worden, doch auch hier sei noch einiges zu tun.

Nachdenkliche und lustige Geschichten zum Advent trugen Frauenbeauftragte Edeltraud Hetzel und Kreisvorsitzenden Heinz Wittmann bei. Die Veeh-Harfen-Gruppe beschloss den Nachmittag mit „Jetzt fangen wir zu singen an“ und „Es wird scho glei dumpa“.

Ehrungen

Mit dem „Andachtsjodler“ und dem Lied „Da drinnen im Stalle“ wurde die Ehrungen von langjährigen Mitgliedern eingerahmt. Für zehn Jahre Mitgliedschaft wurden Udo Dauer, Marga Fiedler, Kunigunda Weiß, Joachim Hönicke, Christian Schmidt, Alois Betz und Wolfgang Deuber geehrt. Seit 20 Jahren im VdK sind Roland Tempel, Heinrich Herold, Jakob Merklein, Hans Welsch, Rudolf Langer, Uwe Tauch, Wolfgang Kliesa und Elfriede Schnell. Für 25 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet wurden Franziska Deuber, Ewald Lieb, Hedwig Müller, Maria Dietz, Marlies Rektor, Rudolf Heinz und Herbert Fischer. Drei Jahrzehnte lang gehören Hans Herold und Gunda Dauer dem Sozialverband an.

Von Roland Dietz

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